Professur für Geomonitoring und Markscheidewesen neu besetzt

(v.l.) Prof. Klaus Spitzer (Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik
Das Markscheidewesen ist eines der Gründungsfächer der TU Bergakademie Freiberg. Mit Prof. Jörg Benndorf hat sich die Universität in dem traditionsreichen Wissenschaftsgebiet verstärkt. Der Freiberger Absolvent erhielt am 29. August seine Berufungsurkunde von Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht.

An der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau lehrt Prof. Jörg Benndorf den Studenten künftig verschiedene markscheiderische Fähigkeiten wie die Erfassung notwendiger Geo-Daten. „In Projekten unter Tage bereiten wir die Studenten auf das globale Berufsfeld eines Grubenmarkscheiders vor. So lernen sie im Forschungs-und Lehrbergwerk beispielsweise verschiedenste Aufgabenstellungen praktisch und eigenverantwortlich zu lösen“, erklärt Prof. Benndorf. Weiterhin sollen künftig gezielt Fachvorlesungen internationalisiert werden, um den Austausch mit verschiedenen Europäischen Institutionen zu fördern. „Dieser Spagat zwischen Tradition, Verantwortungsbewusstsein und moderner Zukunftstechnologien sowie die damit verbundene Breite in Ausbildung und Forschung, verleiht der Professur einen besonderen Reiz.“

„Freiberg hat im internationalen Maßstab einen hervorragenden Ruf als Ressourcenuniversität.  Die Profile der Fakultäten spiegeln dies wieder. Ich verspreche mir von dieser Ausrichtung die Möglichkeit einen engen Verzahnung mit benachbarten Fachgebieten in der Forschung, um so gemeinsam interdisziplinäre Projektideen entwickeln zu können. Neben diesen Aspekten ist nicht zu vergessen, dass ich hier einmal studiert habe und ich mich sehr freue, wieder nach Freiberg heimzukehren“, freut sich Prof. Benndorf.

Vor seinem Ruf an die TU Bergakademie Freiberg, wo er bereits bis 2001 studiert hat, arbeitete er vier Jahre lang als Junior Professor an der TU Delft, Niederlande. Dort initiierte er mehrere europäische Forschungsprojekte, darunter das H2020 Projekt Real-Time Mining und das RFCS geförderte Projekt RTRO-Coal.