Prof. Yvonne Joseph - Power Woman an der TU Freiberg

Porträtbild Prof. Joseph
Die Freiberger Professorin Yvonne Joseph gehört zu den „Power Women“ in der deutschen Wissenschaft. Beim „Engineer Powerwoman Award“ der Hannover Messe gelangte sie unter die TOP 15 und wird sich und ihre Arbeit heute beim Karrierekongress „WoMenPower“ im Rahmen der Hannover Messe präsentieren.

Die 45jährige Chemikerin ist seit Ende 2011 Professorin für Elektronik- und Sensormaterialien an der TU Bergakademie Freiberg und leitet das Institut für Elektronik- und Sensormaterialien. Seit 2017 ist sie zusätzlich Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Universität. An ihrem Institut forscht Prof. Yvonne Joseph an neuen Sensor- und Nanomaterialien, die eine wichtige Grundlage für innovative Anwendungen bilden. Ende März startete unter ihrer Leitung ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur mikrobiologischen Aktivitätsmessung mittels chemischer Sensoren. Mit den darin entwickelten Verfahren sollen sich biotechnologische Prozesse deutlich besser überwachen und steuern lassen.

„Neben der Forschung und der Lehre engagiert sich Prof. Joseph sehr aktiv in der Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern und für die Gleichstellungsarbeit“, betont der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht. „Darüber hinaus liefert sie selbst ein Beispiel für eine erfolgreiche Karriereentwicklung im MINT-Bereich und ist damit Vorbild für ihre Studierenden und Mitarbeiter."

Die gebürtige Berlinerin hat an der Freien Universität Berlin Chemie studiert und anschließend am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft über Oberflächenchemie von Modellkatalysatoren promoviert. Von 2001 bis 2011 arbeitete sie als Wissenschaftlerin in materialwissenschaftlichen Projekten zu chemischen und biologischen Sensoren bei Sony Deutschland. 

Weitere Informationen:

http://www.hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/awards-wettbewerbe/engineer-powerwoman/engineer-powerwomen-top-15.xhtml

http://tu-freiberg.de/esm

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Yvonne Joseph, Institut für Elektronik- und Sensormaterialien, Telefon 03731/39-2995