Peter Krüger postum mit Ehrendoktor ausgezeichnet

Prof. Horst Biermann, Dekan der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, hob bei seiner Laudatio das Engagement des Unternehmers und Stifters Peter Krüger für die Freiberger Universität hervor. "Mit seinen Visionen, insbesondere zur wissenschaftlichen Entwicklung und zu innovativen Forschungen, hat sich Peter Krüger in herausragender Weise um die Technische Universität Bergakademie Freiberg verdient gemacht. Unsere Fakultät verleiht ihm die Ehrendoktorwürde insbesondere für seine Entscheidung, das Hochdruckforschungszentrum mit Mitteln der Dr.-Erich-Krüger-Stiftung zu fördern", begründete Prof. Biermann die Ehrung. In dem Zentrum forschen Freiberger Wissenschaftlern seit 2007 an neuen superharten Materialien.

Der sächsische Finanzminister und ehemalige Freiberger Rektor Prof. Georg Unland bezeichnete Peter Krüger in seinem Grußwort als großen Unternehmer. „Peter Krüger hat sich dazu entschlossen, die Gesellschaft an seinem Erreichten teilhaben zu lassen und stiftete einen Großteil seines Vermögens der TU Bergakademie Freiberg. Wir, die Universität, die Stadt, aber auch der Freistaat Sachsen sind für diese Entscheidung sehr dankbar.“

In ihrer Dankesrede hob Erika Krüger die Verbundenheit ihres Mannes mit der Freiberger Universität hervor. "Bayern wurde durch mich zu seiner Heimat, die er sehr liebte, aber seine Geburtsstadt Freiberg und die Bergakademie lagen ihm immer sehr am Herzen. Die Verleihung des Doctor honoris causa wäre für ihn eine große Ehre gewesen, so wie es die Ernennung zum Ehrensenator dieser Universität war." In den Stolz mische sich aber auch Trauer, dass ihr Mann diese Feierstunde nicht mehr erleben kann. Peter Krüger verstarb am 12. Juli 2007 in München.

Bei ihrem Besuch in Freiberg informierte sich Erika Krüger am Samstag über die Aktivitäten des Freiberger Hochdruckforschungszentrums, des ersten mit Mitteln der Dr.-Erich-Krüger-Stiftung unterstützten Forschungsprojekts. "Ich war sehr beeindruckt, wie engagiert und motiviert die jungen Wissenschaftler zusammenarbeiten", hob sie nach den Gesprächen hervor. Zudem habe sich ihr gezeigt, wie viel bisher schon in dem Projekt erreicht worden sei. Dies bestätige einmal mehr, dass die Entscheidung für die Stiftungsgründung und für Freiberg richtig gewesen sei.

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Birgit Seidel