Neun Partner, fünf Länder, ein Ziel: Die Verbesserung der akademischen Ausbildung im Rohstoffsektor

Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht und Projektleiter Prof. Carsten Drebens
Neun Partneruniversitäten aus insgesamt fünf Ländern wollen künftig die universitäre Ausbildung von Rohstoffexperten in Russland und Vietnam unterstützen. Mit der am 13. Februar unterzeichneten Vereinbarung geht das Projekt unter Leitung der TU Bergakademie Freiberg nun in die Startphase.

In den kommenden 10 Tagen treffen sich 24 Vertreter der Partneruniversitäten zum Projektauftakt in Freiberg. Bei den Treffen soll vor allem das gemeinsame Vorgehen im Projekt konkretisiert, die Interessen und Rollen der Projektpartner definiert sowie ein erster Workshop zu Fragen der Lehrplangestaltung durchgeführt werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Erasmus+“ der Europäischen Union als so genannte K2-Maßnahme (capacity building) durchgeführt. „Die Konkurrenz war hart, da nur jedes sechste eingereichte Projekt bewilligt wurde. So ist es besonders erfreulich, dass wir unser Rohstoffthema umsetzen dürfen“, erläutert Projektleiter, Prof. Carsten Drebenstedt, der den Partnern ein großes Kompliment für das Engagement ausspricht. Die Rohstoffversorgung sei eines der zentralen Zukunftsthemen der Europäischen Union und Daseinsvorsorge für die Industrie und die Gesellschaft. Zudem trägt die Verbesserung der Ausbildung im Dreieck zwischen technisch-wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Erfordernissen zu mehr Nachhaltigkeit und Akzeptanz des Bergbaus bei.

Das Projekt ist ein weiterer Baustein in der konsequenten Internationalisierungs-Strategie der Lehre und Forschung an der TU Bergakademie Freiberg. Diese leitet das Projekt. Weitere Partner kommen aus den drei EU-Ländern Deutschland, Österreich und Italien sowie Russland und Vietnam.

Ansprechpartner: 
Prof. Carsten Drebenstedt, Tel.: 39-3373