Neuer Rekord: 4600 Studenten

Mit über 4600 Studenten erreicht die TU Bergakademie Freiberg einen neuen Rekord nach Abschluss der Immatrikulation für das Wintersemester 2004/2005.
„Noch niemals in der Geschichte unserer Universität haben sich so viele Studenten für Freiberg entschieden“, meint Rektor Prof. Georg Unland. „Offensichtlich tragen zum guten Ruf unserer Hochschule auch die ausgezeichneten Platzierungen in den verschiedenen Rankings zur Lehr- und Forschungsevaluation bei. Vor allem unser deutschlandweit fünfter Platz bei der Einwerbung von Drittmitteln, der zugleich die Spitzenposition in den neuen Ländern bedeutet, fand große Aufmerksamkeit und erreichte jene jungen Leute, die zielstrebig und erfolgreich studieren möchten.“ Besonders erfreut zeigt sich der Rektor über den Zuwachs in den Ingenieurwissenschaften. 38 Prozent aller neuen Studenten haben sich für eine Studienrichtung in diesem Wissenschaftsgebiet entschieden. Stark nachgefragt sind unter anderem Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, Fahrzeugbau sowie Geotechnik/Bergbau. Bemerkenswert angestiegen ist auch der relativ neue Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, wo es in diesem Jahr erste Absolventen gab.Zugleich machte Prof. Georg Unland auch darauf aufmerksam, dass mit diesen Studierendenzahlen die Kapazitätsgrenze der Universität deutlich überschritten wird. Damit stehe die TU Bergakademie vor zwei Herausforderungen, die der Rektor folgendermaßen beschreibt: „Erstens müssen wir größere Hörsäle für den Studienbetrieb bereit stellen und zweitens verstärkte Anstrengungen unternehmen, dass alle Studenten bei Übungen, Seminaren und Praktika auch in Zukunft mit einem so hohen Standard betreut werden wie bisher. Das sind wir unserem guten Ruf schuldig, denn gerade die einmalige Kommunikation und der intensive Kontakt zwischen Lehrenden und Studenten sind ein Markenzeichen unserer Hochschule.“
Ansprechpartner: 
CM Höppner