Neue Deutschlandstipendiaten ausgezeichnet

Die Deutschlandstipendiaten der Bergakademie
Im vierten Jahr erhielten in diesem Wintersemester wieder Studierende der TU Bergakademie Freiberg das Deutschlandstipendium.

Im Wintersemester 2014/15 sind es zusätzlich 26, die eine solche finanzielle Förderung erhalten. Als Förderer sind wieder die Wieland AG, Schmiedewerke Gröditz, der Industrieverein 1828 e.V., die Deutsche Kreditbank, die Aurubis AG, Vattenfall Europe AG, die Fritz Winter Eisengießerei und als private Förderin Frau Erika Krüger dabei. Als neu hinzugekommene Förderer konnten die GMB GmbH (ein Tochterunternehmen von Vattenfall), das Forschungsinstitut für Nichteisenmetalle, die euro engineering AG und als weitere private Förderin Frau Dipl.-Med. Beate Herrmann aus Freiberg gewonnen werden.

Die feierliche Urkundenübergabe wurde wie üblich mit einer gemeinsamen Unternehmung verknüpft und fand am gestrigen Tage (27. Januar) im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden statt. Nach einer überaus informativen und interessanten Führung durch die Ausstellung kamen die Stipendiaten mit ihren Förderern bei einem stimmungsvollen Beisammensein ins Gespräch und hatten so die Gelegenheit, sich genauer kennenzulernen und auszutauschen. Im Anschluss sprach der Direktor des Museums und damit Gastgeber des Tages,  Prof. Oberst Matthias Rogg, zu den Studierenden. Er unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung einer solchen Auszeichnung, die den Studierenden zeige, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht wird, sie in ihrem Tun bestärkt werden und diese Anerkennung in der eigenen Biographie immer als wesentlicher Punkt verwurzelt sein wird. Ähnlich formulierte es auch Prof. Dirk C. Meyer, Prorektor für Strukturentwicklung der Bergakademie, welcher danach die Urkunden an die Stipendiaten übergab. „Das Deutschlandstipendium fungiert nicht nur als finanzielle Unterstützungsmöglichkeit, es ermöglicht auch ein sehr wertvolles soziales Netzwerk, welches den Stipendiatinnen und Stipendiaten möglichst lang erhalten bleibt und sie sowohl untereinander als auch mit ihren Förderern auf Dauer vernetzt“, erläuterte Prof. Meyer. Dies zeigt, wie sehr beim Deutschlandstipendium an der TU Bergakademie vor allem das Miteinander der Stipendiaten und ihrer Förderer im Mittelpunkt steht. Dafür bieten vielfältige Veranstaltungen und Unternehmungen eine gute Grundlage zur Begegnung. Sie ermöglichen es, in lockerer Atmosphäre in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und die Beziehungen untereinander zu intensivieren. „Auf diese Weise bildet sich auch der spezielle Charakter unserer Freiberger Stipendienkultur aus, wobei sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten als Gruppe erleben und in regem Austausch bleiben“, betonte Prof. Dirk C. Meyer.

Das Deutschlandstipendium wurde im Jahr 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert und fördert Studierende, deren Werdegang und Engagement herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten damit 300 Euro pro Monat. Die eine Hälfte übernimmt dabei der Bund, die andere kommt von den privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen. Bei der Auswahl werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt.

Ausführliche Informationen zum Stipendium finden Sie hier