Münzausstellung in der Freiberger Universitätsbibliothek eröffnet

Münzausstellung im Altbestand  in der ...
Münzen und Medaillen stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Freiberger Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“: Seit Mittwoch, den 10. November, 18.30 Uhr, kann die Schau unter dem Titel „Münzen und Medaillen" besichtigt werden. In den Bibliotheksräumen auf dem Campus erhalten die Besucher damit einen Einblick in die umfangreiche Sammlung der TU Bergakademie, die rund 7.500 Münzen umfasst.
Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Münz-Experte Hans Friebe zur Geschichte der Freiberger Münzen: „Freiberg war geldfreie Zone. Erst, nachdem man 1168 Silber gefunden hatte und es verhüttete, wurde hier ein völlig neuer Münztyp geprägt, das waren ganz kleine, etwas dickere Münzen“, erzählt Hans Friebe. „Sie wurden nur bis zum Tod des Markgrafen Otto 1190 geprägt“, so Friebe, der die Otto-Münzen sammelt und Mitglied des Vereins der Freiberger Münzfreunde ist.

In einem weiteren Vortrag ging es um die besonderen Münzprägungen des Bergbaus, die Bergbaugepräge. Dr. Lothar Schumacher vom Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung der TU Bergakademie Freiberg sprach über diese ganz besonderen Prägungen.

Foto: Hans Friebe (links) und Dr. Lothar Schumacher vor einer Vitrine der neuen Münzausstellung in der Universitätsbibliothek. Quelle: TU Bergakademie Freiberg/Mildner
Ansprechpartner: 
Cornelia Riedel