Moderne Forschungshalle für Maschinenbau und Verfahrenstechnik übergeben

Die Universität wird den neuen Hallenkomplex für Versuchsstände im Schwerpunktbereich des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik nutzen. Er besteht aus einer 560 m2 großen Versuchshalle und mehreren Technikräumen.
Zur Versuchshalle gehört ein Zweiträgerbrückenkran, der diese insgesamt überstreicht und Lasten von bis zu 8 Tonnen transportieren kann. Sie ist in Sachsen die flexibelste Forschungshalle für den Schwerpunktbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Wissenschaftler finden hier hervorragende Forschungsbedingungen und können ihre Arbeiten nach den speziellen Anforderungen der Praxis ausrichten.
Unter anderem wird an einem Crash-Versuchsstand ermittelt, welche Strukturen mehr Sicherheit bei Auffahrunfällen an Fahrzeugen bieten.
Es befindet sich ebenfalls ein Antriebsprüfstand für Elektromobilität im Aufbau. Dieser dient der Optimierung der Leistungsfähigkeit von Antrieben für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

"Forschung und Entwicklung mit Ausrichtung auf Sachsens Schlüsseltechnologien wie zum Beispiel den Maschinenbau haben für den Freistaat höchste Priorität", betont Prof. Unland. Bei dem neuen Hallenkomplex handelt es sich um eine strategische Investition des Freistaates in Höhe von 7,2 Millionen Euro und damit um die umfangreichste im Rahmen des Konjunkturpaketes II. "Für den weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in Sachsen hoffe ich auf zahlreiche erfolgreiche Firmenausgründungen, die von der Forschung an der TU Bergakademie ausgehen", so der Staatsminister in seiner Rede.

Der Freistaat Sachsen hat für die Jahre 2011 und 2012 Bauausgaben an der TU Bergakademie Freiberg in Höhe von rund 20 Mio. Euro eingeplant. Die bevorstehenden Baumaßnahmen werden auf dem Gelände der Reichen Zeche am Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen, am Haus Formgebung, Bernhard-von-Cotta-Straße 4, sowie am Schlossplatzquartier durchgeführt. Derzeit in Planung befindet sich ein neues Laborgebäude für die chemischen Institute.

Unter dem nachfolgenden Weblink finden Sie filmische Impressionen von der Einweihung der Forschungshalle.