Millionenförderung für Freiberger Nachwuchsforschergruppe

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„Wir stehen in Sachsen vor der großen Herausforderung, die klügsten Köpfe nach ihrer Ausbildung auch im Freistaat zu halten“, erklärt die Sächsische Wissenschaftsministerin von Schorlemer. „Genau dies ist das Ziel des ESF-Programms Hochschule und Forschung. Das große Interesse der Hochschulen an diesem Förderprogramm zeigt, wie hoch der Bedarf in diesem Bereich ist.“

Die geförderte Freiberger Nachwuchsforschergruppe unterstützt mit ihren Arbeiten auch das Projekt „Funktionales Strukturdesign neuer Hochleistungswerkstoffe durch atomares Design und Defekt-Engineering“ (ADDE), das im Rahmen der Sächsischen Landesexzellenzinitiative gefördert wird. In dem Forschungsprojekt entwickeln Wissenschafter der TU Bergakademie Freiberg neue Materialien, in dem sie gezielt Defekte in der Mikrostruktur nutzen.

Hintergrund ESF
Im Zeitraum 2007-2013 vergibt der ESF Mittel von rund 75 Mrd. Euro an Mitgliedstaaten und Regionen in der EU. 9,38 Milliarden Euro gehen nach Deutschland. Sachsen stehen bis zum Jahr 2013 rund 858 Millionen Euro zur Verfügung, davon 95 Millionen Euro für Projekte zur Umsetzung der SMWK-Förderrichtlinie „Hochschule und Forschung“ vom Juni 2008 (mit Kofinanzierung des Freistaates Sachsen insgesamt 120 Millionen Euro.)

Ansprechpartner: 
Christian Möls