Mehr Geld für bessere Lehre an der TU Bergakademie Freiberg

© Detlev Müller
Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) will die TU Bergakademie Freiberg künftig den Studienerfolg ihrer Studierenden verbessern. Erste konkrete Maßnahmen sollen ab Januar 2017 umgesetzt werden.

„Die bereitgestellten Mittel zeugen vom hohen Stellenwert der Lehre an sächsischen Hochschulen. So können wir mit zusätzlichem Lehrpersonal neue Lehr- und Lernformate entwickeln und umsetzen“, erklärt Prof. Silvia Rogler, Prorektorin für Bildung.

Studierende müssen gerade zu Beginn des Studiums lernen, sich selbst zu organisieren. Dazu gehört neben dem Semesterplan mit Vorlesungen und Seminaren auch die Prüfungsvorbereitung. Um die Studierenden auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen, hat die TU Bergakademie Freiberg das Projekt „Sicherung des Studienerfolgs“ ins Leben gerufen. Mit insgesamt sechs Teilprojekten sollen unter anderem das Informations- und Selbstmanagement sowie das Vorwissen der Studierenden verbessert werden.

Drei Teilprojekte kann die TU Bergakademie Freiberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzieren. So soll zusätzliches Lehrpersonal eingestellt werden, um die Studierenden in betreuten Gruppen beim Lernen zu unterstützen. Brückenkurse in der Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft sollen zudem die unterschiedlichen Kenntnisse der Studienanfänger auf ein Niveau bringen. Außerdem sind zusätzliche Seminare zu den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens geplant.

Der ESF verfolgt seit über 60 Jahren das Ziel, die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und Europa zu verbessern. Er fördert eine bessere Bildung, unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei.

Ansprechpartner: 
Prof. Silvia Rogler, Tel.: 39-2573