Kultband Puhdys zu Gast in der terra mineralia

Die Puhdys besuchten heute Nachmittag die terra mineralia der TU Bergakademie Freiberg. Am Eingang in die Mineralienschau im Schloss Freudenstein begrüßten Anna Dziwetzki, Leiterin der Ausstellung, und Kustos Andreas Massanek die Bandmitglieder und überreichten jedem der fünf Musiker eine Achatstufe aus St. Egidien, das Buch "Glanzlichter" und einen Gutschein für eine Führung durch die Sammlung.
Auf dem Weg in die Schatzkammer informierte der Kustos über das Konzept der Stiftungssammlung und die mineralogische Weltreise, auf die sich die Besucher begeben. In der Schatzkammer erwarteten Professor Matthias Reich von der TU Bergakademie und der Freiberger Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm die Puhdys. Prof. Reich, der selbst lange Zeit als Gitarrist in einer Band spielte, stellte den prominenten Gästen die Universität vor und erläuterte, wie die Alma Mater zu dieser einzigartigen und weltgrößten Stiftungssammlung gekommen ist. Er wünschte den "Jungs im Namen der Alma Mater noch weitere 40 erfolgreiche Jahre".

Die Einladung in die Schatzkammer stammt von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Er beglückwünschte die Männer, die nach seinen Worten "eine echte Legende" sind, in diesem glanzvollen Raum zu ihrer glanzvollen Karriere und zum 40. Bühnenjubiläum. Genau am 19. November 1969 startete die Band mit ihrem ersten Konzert im Freiberger Tivoli. Seitdem halten die Musiker der "Universitäts-, Silber-, Berg-, Solar- und nunmehr auch Puhdys-Stadt", so der Oberbürgermeister, die Treue. Als Überraschungsgeschenk präsentierte er das "Wertvollste, was die Stadt zu bieten hat und dafür steht, dass die Legende weiter lebt": fünf Mini-Puhdys. Die Bergstadtzwerge Arne, Jeremy, Niels, Dennis und Fabien aus der AWO-Kita in Freiberg schlüpften jeweils in die Rolle eines Bandmitgliedes und brachten für "ihren Musiker" einen Vierzeiler zu Gehör. Ganz begeistert stellten sich Dieter "Maschine" Birr, Dieter "Quaster" Hertrampf, Peter "Eingehängt" Meyer, Klaus Scharfschwerdt und Peter "Bimbo" Rasym hinter die Kleinen und strahlten gemeinsam in das Blitzlichtgewitter. "Das ist wirklich eine tolle Überraschung", meint Dieter Birr. "Die Typen sind echt gut getroffen". Als Dank für diesen gelungenen Auftritt versprachen die großen Puhdys den kleinen schon heute, sie in zehn Jahren zu ihrem Konzert in Freiberg einzuladen. "Dann seid ihr 15 oder 16, da feiern wir dann ein Wiedersehen."

Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt fand noch Zeit für ein kurzes Statement: "Wir verfolgen seit Jahren ganz bewusst die Entwicklung der Stadt und sind jedes Mal begeistert, dass Freiberg wieder ein Stück schöner geworden ist. Die terra mineralia ist selbst nach einem Kurzbesuch total beeindruckend. Da hat die Bergakademie neben ihrem guten Ruf noch ein weiters Highlight zu bieten."

Foto von Detlev Müller, Personen v.l. (außer Bergmänner): Dieter "Quaster" Hertrampf, Dieter "Maschine" Birr, Andreas Massanek, Anna Dziwetzki

Ansprechpartner: 
Anna Dziwetzki