Karin Mittenzwei mit Universitätsmedaille geehrt

Auf einer Festveranstaltung am 6. Februar nahm sie die Ehrung entgegen. Karin Mittenzwei erhielt die Medaille für ihre herausragenden Verdienste um die Universität. Unter ihrer Leitung, die sie 1993 übernahm, entwickelte sich die Bibliothek zu einer bundesweit profilierten Einrichtung. Karin Mittenzwei wurde im Januar 2009 aus dem Dienst verabschiedet.

"Die erfolgreiche Arbeit der Universitätsbibliothek spiegelt sich in einer Vielzahl hervorragender Rankingergebnissen der Freiberger Universitätsbibliothek wider", hob Dr. Andreas Handschuh in seiner Laudatio hervor. Seit der ersten Teilnahme am BIX, einer Erhebung des Deutschen Bibliotheksverbandes, im Jahr 2005 belegte die Universitätsbibliothek ausnahmslos vordere Ränge. Im Jahr 2007 landete sie im Leistungsvergleich der einschichtigen Universitätsbibliotheken in den Neuen Ländern sogar auf dem ersten Platz.

Grund für das exzellente Abschneiden waren dabei unter anderem das nutzerfreundliche Angebot der Freiberger Bibliothek und die ständige Erweiterung ihrer Leistungen. "Dies war Karin Mittenzwei in allen Funktionen, die sie in ihrer fast 43-jährigen Tätigkeit an der Freiberger Universitätsbibliothek ausgeübt hat, immer ein besonderes Anliegen", lobte Dr. Handschuh. Neben der Ausweitung der Öffnungszeiten und der Sofortausleihe setzte sie dabei früh auch auf elektronische Informationsbereitstellung. So betrug bereits 2007 der Anteil der Ausgaben für elektronische Bestände fast 40 Prozent. Als DFG-Sondersammelgebiete "Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkunde" sowie "Bergbau, Markscheidekunde und Hüttenwesen" erwarb die Freiberger Universitätsbibliothek auch einen bundesweit hervorragenden Ruf.

Karin Mittenzwei war seit 1966 für die Freiberger Universitätsbibliothek tätig. Im Oktober 1993 übernahm sie deren Leitung. Sie war zudem Mitglied der Zulassungskommission der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen Leipzig sowie Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband.