Jetzt neu Wirtschaftsingenieurwesen auf Diplom in Freiberg studieren

Gruppe von Studenten und ein Professor tragen Bauhelme und blicken auf Karte
Diplomstudiengänge sind gefragt wie nie. Mit dem Wirtschaftsingenieurwesen ergänzt die TU Bergakademie Freiberg zum Wintersemester 2017/18 ein weiteres Studienfach mit dem begehrten Abschluss.

Der neue Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen erweitert künftig das Studienangebot der TU Bergakademie Freiberg mit über 60 Studiengängen. Charakteristisch für den neu gestalteten Studiengang sind erweiterte Wahlmöglichkeiten. Die Studierenden können, je nach persönlichen Interessen und Stärken, eine aus zehn Vertiefungen wählen. Mit der Umwelttechnik und dem Technologiemanagement gibt es zwei neue Vertiefungsrichtungen. Der interdisziplinäre Charakter des Studienganges wird deutlich in den gleichberechtigten Studienanteilen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Bereich. Studierende der weiterhin angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen können in den Diplomstudiengang wechseln.

"Anders als an einer Massenuniversität kommen die Studierenden in Freiberg in den Genuss einer praxisnahen Ausbildung, exzellenten Betreuung und hervorragenden Laborausstattung. Mit dem neuen Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen setzen wir diese Tradition fort," so Studiendekan Prof. Dr. Michael Höck.

Der Wirtschaftsingenieur vereint die Ökonomie und die Technik: Er kann technische Fragestellungen mit kaufmännischer Kompetenz lösen, über Abteilungsgrenzen hinausschauen sowie unterschiedliche Interessen koordinieren. Das Wirtschaftsingenieurwesen wird deshalb gern als Schnittstellendisziplin bezeichnet. Während der Bauingenieur Brücken aus Beton und Stahl baut, fungiert der Wirtschaftsingenieur als Brückenbauer zwischen verschiedenen fachlichen Disziplinen. In einem Wirtschaftsingenieur-Studium werden Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft parallel studiert, um später Verbindungen zwischen Ökonomen, Ingenieuren, Sozial- und Naturwissenschaftlern sowie Volkswirten knüpfen zu können.

Die zehn Vertiefungen: Tagebau und Tiefbau; Tiefbohrtechnik, Erdöl, Erdgas; Energietechnik; Maschinen und Anlagen; Umwelttechnik; Verfahrenstechnik, Keramik, Glas, Baustoffe; Gießerei- und Umformtechnik; Werkstofftechnik, Stahl- und Nichteisenmetallurgie; Technologiemanagement; Infrastrukturmanagement.

Weitere Informationen zum Studienangebot der TU Bergakademie Freiberg: http://tu-freiberg.de/studium/studienangebot/studiengaenge

Spätentschlossene Studieninteressenten können sich noch für alle Studiengänge bewerben: http://tu-freiberg.de/studium/studienanfaenger/bachelor-diplom