Irak und Freiberg stärken Wissenschaftsbeziehung

Überreichen eines Geschenkes an Prof. Kawalla
Die Zusammenarbeit mit der Universität Bagdad wird fortgesetzt. Das bekräftigten Prof. Dr. Rudolf Kawalla, Prorektor für Forschung der TU Bergakademie Freiberg, und Prof. Dr. Alaa A. Abdulrasool, Präsident der Universität Bagdad, bei ihrem Treffen am 25. Juli in Freiberg.

Mit der Universität Bagdad verbindet die TU Bergakademie Freiberg eine langjährige Beziehung. Von 2009 bis 2015 unterstützen Freiberger Wissenschaftler im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit rund zwei Millionen Euro finanzierten Projekts Geo_Resources_Iraq (GRI) den Wiederaufbau des Bereichs Hydrogeologie an irakischen Universitäten – darunter auch die Universität aus Bagdad. Parallel dazu wurde das Kooperationsprojekt „Mechanical Engineering Germany - Iraq“ (MEGI) mit der Technischen Universität Bagdad ins Leben gerufen. Ziel war es, die Qualität der Hochschulausbildung im Bereich Maschinenbau im Irak weiter zu verbessern.

Geplant ist, in den nächsten Jahren, die Qualifizierung von zirka 10 bis 20 Doktoranden und Post-Docs der Universität Bagdad durch Forschungsaufenthalte an der TU Bergakademie Freiberg. Die Finanzierung der irakischen Wissenschaftler soll über Stipendien des irakischen Staates erfolgen. Dazu gibt es eine Zusicherung des Ministers für Hochschulbildung.

Mit der Verlängerung des „Memorandum of understanding“ (MoU) aus dem Jahr 2009 legen die beiden Universitäten die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit. Gäste der Universität Bagdad waren der Präsident, Prof. Dr. Alaa A. Abdulrasool, und der Direktor für Bildung und kulturelle Beziehungen, Dr. Ayaid Khadem Zgair.

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Rudolf Kawalla, Tel: 39-2552