Institut für Ressourcentechnologie begutachtet

Prof. Bernd Meyer, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden: "Wir gehen von einer positiven Bewertung aus, denn die Gutachter zeigten sich vom wissenschaftlichen Konzept beeindruckt. Nun arbeiten wir zügig weiter daran, das Konzept zu verfeinern und umzusetzen", so Prof. Meyer.Die Kommission hatte im ersten Teil der Veranstaltung den Vorträgen der Antragsteller in der Alten Mensa gelauscht. Am Nachmittag besichtigten sie das Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau in der Agricolastraße.

Das Institut für Ressourcentechnologie soll Mitte des Jahres gegründet werden. In Anwesenheit von Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, hatten im März die Antragsteller, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die TU Bergakademie Freiberg, einen Kooperationsvertrag unterschrieben.Das Bestreben des Instituts für Ressourcentechnologien ist es, die deutsche Wirtschaft sichernd und nachhaltig mit nötigen Rohstoffen zu versorgen, um sie unabhängiger von den globalen Märkten zu machen. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hatte Ende letzten Jahres dem gemeinsamen Vorschlag der TU Bergakademie Freiberg und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf den Zuschlag erteilt und folgte damit dem Votum einer internationalen Gutachterkommission.

Für den Freistaat Sachsen bedeute das neue Institut eine große Bereicherung in der Forschungslandschaft sowie eine enorme Steigerung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Kooperation von universitärer und außeruniversitärer Forschung sei die Antwort auf die aktuelle Herausforderung des internationalen Wissenschaftsbetriebes, so Sabine von Schorlemer am Rande der Vertragsunterzeichnung. Die sächsische Wissenschaftsministerin weiter: „"Mit der Erarbeitung von Antworten auf die unausweichlichen Fragen für eine lebenswerte Zukunft stellt sich Sachsens Wissenschaft den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellvertretend für die Industriemacht Deutschland.“

Ziel des Instituts ist es, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen und neue Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung und Nutzung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe entwickelt werden.