Institut für Ressourcentechnologie: Auftakt-Symposium am 14. und 15. Februar in Freiberg

„Wir wollen auf dem Ressourcentechnologie-Symposium in Freiberg wichtigen Partnern aus der Industrie und von anderen Hochschulen einen ersten Einblick in das Aufgabengebiet des neuen Instituts geben. Und wir hoffen darauf, unser bisher erarbeitetes Konzept in der Diskussion mit diesen Partnern weiter verfeinern zu können“, sagt Jens Gutzmer, Professor für Lagerstättenlehre in Freiberg und einer der federführenden Wissenschaftler des neuen Instituts.

Führende Wissenschaftler und prominente Vertreter der deutschen Rohstoff-verarbeitenden Industrie werden auf dem Symposium ihre Erwartungen an das zu gründende Forschungsinstitut formulieren.

Gastredner aus der Industrie sind unter anderem Dr. Bernd Drouven (Aurubis) und Dr. Christian Hagelüken (Umicore Precious Metals Refining). Prof. Dr. Oliver Langefeld (TU Clausthal) und Prof. Dr. Hermann Wotruba (RWTH Aachen) vertreten auf der Konferenz wichtige Hochschulpartner der TU Bergakademie in Freiberg. Die neugegründete Nationale Rohstoffagentur wird durch ihren Leiter, Dr. Volker Steinbach, repräsentiert.

Ende vergangenen Jahres hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Freiberg den Zuschlag für die Gründung des Instituts erteilt. Ziel des Instituts für Ressourcentechnologie Freiberg ist es, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen und neue Technologien entwickelt werden.

Das neue Institut wird sich der Entwicklung von Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung und Nutzung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe widmen. Weiterhin wird es sich mit Fragen des Recyclings und der Erkundung und Nutzung heimischer Rohstoffe befassen. Die Ausbildung von Fachkräften im Rohstoffsektor sowie die Förderung der Aus- und Weiterbildung ausländischer Fach- und Führungskräfte im Ressourcensektor werden ein dritter wichtiger Schwerpunkt sein.