Fulminantes Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie im Audimax

Für einen rundum gelungenen Konzertabend auf dem Campus sorgte am Abend des 20. Januar die Mittelsächsische Philharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor (GMD) Jan Michael Horstmann. Der Dirigent führte wieder unterhaltsam als Moderator durch das Programm, das abwechslungsreiche und spannende Musik aus vier Jahrhunderten beinhaltete. Weit über 300 Besucher lauschten sowohl Klassikern wie Vivaldi, Schubert, Rossini und Johann Strauß als auch Titeln von Andrew Lloyd Webber sowie Filmmusiken.
Den zu Beginn des Konzerts geäußerten Wunsch des "Hausherrn", Rektor Prof. Bernd Meyer, nach einem "fulminanten Abend", erfüllten anschließend die Musiker im wahrsten Sinne des Wortes spielend. An dem an Höhepunkten reichen Konzert ragten von den klassischen Stücken vor allem Smetanas "Moldau", die Ouvertüre zu Rossinis "Barbier von Sevilla" und der Strauß´ Walzer "Fairwell to America" heraus. Nicht nur eine Geste an das studentische Publikum waren das Star Trek- und das James Bond-Medley, das zum Schluss sogar noch einmal als Zugabe erklang.

Wie schon bei früheren Konzerten im Audimax brachte GMD Jan Michael Horstmann auch diesmal Überraschungsgäste mit. Solistin Susanne Engelhardt brillierte mit "Don't cry for me Argentina" aus dem Webber-Musical Evita und dem Titel "New York, New York". Als Special-Guest konnte der Jazzpianist und Komponist Christoph Reuter begrüßt werden. Neben seinen Konzerten komponiert er für Theater, Orchester und verschiedene Bands. Gemeinsam mit der Philharmonie stellte er drei moderne Stücke für eine neue Filmproduktion vor, die vom Publikum mit viel Beifall honoriert wurden.

Der Intendant des Mittelsächsischen Theaters, Manuel Schöbel, verwies auf die inzwischen gute Tradition der Sinfoniekonzerte auf dem Campus. "Wir freuen uns, hier regelmäßig zu Gast zu sein und hoffen, dass wir bei einigen jungen Leuten die Neugier auf mehr Kultur wecken und sie auch einmal den Weg ins Theater finden." Er kündigte an, dass das nächste Konzert im Audimax zum Semesterauftakt im Herbst bereits in Planung sei.

Und er nutzte die Gunst der Stunde, um über weitere Aktivitäten des Mittelsächsischen Theaters zu informieren. Einmal monatlich gibt es einen "Theatertag", den auch das studentische Portemonnaie verkraftet: Die Eintrittskarten kosten nur 2,50 Euro. Die nächsten "Theatertage" sind die Marx-Brothers-Radio-Show "Wie geht´s Ihrer Leber heute?" am Sonntag, dem 15. Februar, 20.00 Uhr, und Shakespeares "Othello", Mittwoch, dem 25.Februar, 18.00 Uhr.
Ansprechpartner: 
Dr. Sabine Schellbach