Freiberger Universitätsbibliothek unter top 10 beim Ranking


"Das Ranking zeigt deutlich, dass die Versorgung unserer Einrichtung mit Literatur und Information überdurchschnittlich gut ist", freut sich Katrin Stump, Direktorin der Universitätsbibliothek "Georgius Agricola". "Das ergibt sich aus der Höhe der Erwerbungsausgaben pro 1000 primäre Nutzer (Studierende und Mitarbeiter/-innen der Universität). Bei dieser Kennzahl liegen wir deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Und auch bei den beiden Leistungsindikatoren sofortige Medienverfügbarkeit (90,57%) sowie Anzahl der Fortbildungstage pro Mitarbeiter/-in (5,6) sind wir Spitze."

Bereits zum fünften Mal beteiligte sich die Universitätsbibliothek am Ranking des Deutschen Bibliotheksverbandes. Die Teilnahme ist freiwillig. Insgesamt stellten 93 Universitäts- und (Fach-) Hochschulbibliotheken aus Deutschland und Österreich sowie je eine aus Italien und Slowenien ihre Daten zu Angeboten, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential zur Verfügung. Der BIX berechnet daraus 17 Leistungsindikatoren und erstellt eine Rangliste. Zu den Indikatoren gehören beispielsweise die Anzahl der Bibliotheksmitarbeiter/-innen, Ausgaben für Literatur und Informationen, Anzahl der Bibliotheksbesuche – jeweils bezogen auf 1000 primäre Nutzer, die Bereitstellung elektronischer Medien und Öffnungszeiten pro Woche.

"Mit der detaillierten Auswertung können wir eine genaue Positionierung unserer Universitätsbibliothek vornehmen", erläutert Katrin Stump. "Wir wissen, wo unsere Stärken liegen. Die Daten sagen uns aber auch, wo Verbesserungen möglich sind und wir unsere Dienstleistungen für die insgesamt rund 8500 Nutzer/-innen weiter optimieren müssen." In der Teilnahme am BIX-Ranking sieht die Direktorin der Freiberger Universitätsbibliothek außerdem eine Möglichkeit, den Beitrag der Universitätsbibliothek bei hervorragender Forschung und erfolgreichem Studium an der TU Bergakademie sichtbar zu machen. Zugleich stellt das Bibliotheksteam seine Leistungen und Rahmenbedingungen offen auf den Prüfstand.

BIX - der Bibliotheksindex
1999 wurde er erstmalig von der Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) durchgeführt und erscheint seither jährlich. 2005 übernahmen der DBV und das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken.