Freiberger Geowissenschaften für Studierende Spitze

Die Studiengänge der TU Bergakademie Freiberg belegen nach dem Urteil der Studierenden bundesweit einen Spitzenplatz. Dies bestätigt das neueste Ranking des Gütersloher Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), das die Wochenzeitung ZEIT am 4. Mai im Studienführer 2006/2007 veröffentlicht.
Erstmals bewertet das CHE das Fach Geowissenschaften. Die TU Bergakademie Freiberg erhielt dabei exzellente Noten. „Geben die Studierenden ihrerseits an, wie sie die Studienbedingungen vor Ort ganz allgemein bewerten, schaffen es acht Hochschulen ins vordere Feld. Die TU Bergakademie Freiberg (...) liegt dabei gleichzeitig auch noch beim Kriterium „Betreuung“ in der Spitzengruppe“, stellt die ZEIT in ihrem Studienführer 2006/2007 fest.

Die aktuelle Erhebung des CHE bestätigt für die Mathematik in Freiberg das sehr gute Abschneiden aus dem letzten Jahr. Die Mathematikstudenten gaben vor allem beim Gesamturteil und der Betreuung Freiberg wieder sehr gute Noten. In der Chemie konnte Freiberg seine Ergebnisse aus dem letzten CHE-Ranking 2005 sogar noch verbessern. Neben der Betreuung ist das Fach diesmal auch beim Kriterium "Studiensituation insgesamt" in der Spitzengruppe vertreten.

Ein herausragendes Niveau bescheinigte das CHE Ranking Freiberg in den Fächern Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaft. Bei der Studiendauer und der Laborausstattung erhielt sie Bestnoten. Sollen die Studierenden ihre Studiensituation mit Schulnoten beurteilen, liegt Freiberg an erster Stelle. „Mit einem Wert von 1,2 im Studiengang Verfahrenstechnik und 1,3 in den Werkstoffwissenschaften schneidet die TU Bergakademie Freiberg am besten ab“, berichtet die ZEIT. „Auch bei anderen Kriterien, die durch die Studierenden beurteilt werden, schafft es Freiberg häufig in die Spitzengruppe.“

Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gehört Freiberg im aktuellen Zeit-Studienführer in zwei der vier wichtigsten Kategorien zu den besten Universitäten. Neben der Betreuung ist es vor allem der Praxisbezug, der überdurchschnittliche Werte erzielte. Im Fach BWL gaben die Studierenden Freiberg besonders bei der Betreuung ein gutes Zeugnis.

Das Ranking des CHE und der ZEIT ist die größte Evaluierung bundesdeutscher Hochschulen. Neben deutschen Universitäten und Fachhochschulen wurden auch die Universitäten Österreichs und der Schweiz bewertet. Für das Ranking gaben über 250.000 Studierende und 31.000 Professoren ihr Urteile zu 30 Fächern ab. Zum ersten Mal sind diesmal die Geowissenschaften mit dabei. Seit dem ersten Erscheinen 1998 hat sich das CHE-Ranking ständig verfeinert; mittlerweile gibt es für jedes Fach bis zu 34 Indikatoren. Beim CHE-Ranking werden keine Rangplätze vergeben, sondern die Hochschulen werden einer Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe zugeordnet.

Ansprechpartner: 
Prof. Wolfgang Voigt