FreiBERGbau-Symposium nimmt Einsatzmöglichkeiten moderner Baustoffe in den Fokus

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Gerade für schwieriges Gelände sind stabile und belastbare Baustoffe ein wichtiges Sicherheitskriterium. Die neuesten Entwicklungen und Anwendungsbereiche diskutieren 120 Fachleute von Behörden, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen vom 5. bis 6. Oktober auf dem Symposium FreiBERGbau.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums liegt in den Themenkomplexen Baustoffe und Versatz im Bergbau. Dort dienen Baustoffe neben dem konstruktiven Ingenieurbau zur Konstruktion von Fundamenten hauptsächlich dem Ausbau und der Absicherung von Hohlräumen, Schächten oder Kammern. Welches Material verwendet wird, hängt dabei stark von der geologischen Beschaffenheit, der geochemischen Zusammensetzung sowie der Nässe ab. 

Auch der Versatz übernimmt im untertägigen Betrieb eine Vielzahl von Aufgaben, von der planmäßigen Verfüllung und Stabilisierung des künstlich geschaffenen Hohlraumes, über die Schaffung von Arbeitsflächen bis hin zur Reduzierung der in Anspruch genommenen Flächen über Tage durch das Minimieren von Haldenflächen.

In 21 interdisziplinären Vorträgen geben Experten der Baustoff- und Bergbau-Branche Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Technologien in den Bereiche Bergbau, Baustoffe, Versatz und Geoökologie sowie die damit verbundenen Herausforderungen für neue Bergwerke im Erzgebirge, deren Optimierung und ihren ökologischen Fußabdruck.

Mehr zum Syposium: http://tu-freiberg.de/fakultaet3/tiefbau/symposium-freibergbau

Ansprechpartner: 
Prof. Helmut Mischo, Tel.: 03731/39-2044