Feuerwerk setzt Glanzpunkt des viertägigen Eröffnungsprogramms von terra mineralia

Das Feuerwerk am späten Sonnabend Abend bildete den Glanzpunkt der "Langen Nacht der Minerale". Der Sonnabend war zugleich der Höhepunkt eines viertägigen Festprogramms, mit dem die TU Bergakademie Freiberg vom 23. bis 26. Oktober die Eröffnung von terra mineralia in Schloss Freudenstein feierte. In der Dunkelheit setzten Scheinwerfer die schönsten Minerale der weltgrößten privaten Sammlung an die historische Fassade. Als dann die die Licht- und Lasershow Impressionen über die Welt der Steine an das Gebäude zauberte, begleitet von Musik und Rezitationen, stellte sich bei vielen Besuchern ein Gänsehautfeeling ein.
Bereits ab 15 Uhr präsentierten sich in einem Show-Programm auf zwei Bühnen die Aberlour's, Polkaholix und das Silverstone-Swingtett aus Freiberg. Die beiden MDR-Moderatoren Katrin Huß und Andreas Fritsch führten durch das abwechslungsreiche Programm und vermittelten den Besuchern bei Lifeschaltungen Impressionen aus der Mineralienausstellung, die an diesem Tag bis 1 Uhr geöffnet hatte.

Der Auftritt von Peter Schilling mit rockigen Titeln und seinem Hit "Major Tom" lockte auch Besucher aus der Ferne auf den Festplatz. Kurz vor dem Mitternachtsspektakel sorgte die Formation "Tanguda - Feuer und Tanz" für Begeisterung. Ihr Name ist Programm und ihre spektakulären Tänze im Schein der Flammen erhielten nicht nur tosenden Beifall, sondern stimmte das Publikum emotional auf das Abschlussfeuerwerk ein.

Neben einem Rundgang durch die terra mineralia nutzten zahlreiche Gäste am langen Wochenende die Gelegenheit, im Vortragssaaal des Schlosses den Berichten von Wissenschaftlern zu lauschen. Sie warfen einen Blick auf den Mond, nach Brasilien, in die Welt der Haie oder auf sächsische Dinosaurier. Eine dreitägige Mineralienbörse im Bergarchiv sowie die Mineralien-Lounge auf dem Schlosshof fanden zahlreiche Liebhaber. Parallel dazu feierten am Freitag und Sonnabend die Gewerbetreibenden der Burgstraße mit Freibergern und zahlreichen Gästen der Stadt die Neugestaltung ihrer Straße, die direkt zum Schloss Freudenstein führt. Sie hatten extra bis 22 Uhr ihre Geschäfte geöffnet.

Bereits am ersten Öffnungstag der terra mineralia nahmen Mädchen und Jungen die Ausstellungsräume und die Schatzkammer in Besitz. Über 3000 kleine und große Besucher begaben sich auf die Weltreise oder gingen auf Expedition. Einige nutzten das Angebot des Wissenschaftszentrums, mitgebrachte Steine bestimmen zu lassen. Die Wartezeiten verbrachten die Jüngsten im Kreativzentrum auf dem Schlosshof. Dort konnten sie Fossilien gießen, einen Vulkanausbruch basteln, Malen und am Modell einen Bagger im Tagebau bedienen.

Der Ansturm auf Schloss Freudenstein und seine Schätze hielt an den ersten vier Tagen unvermindert an. Rund 12.500 Gäste besuchten die Ausstellung und fanden lobende Worte über die gelungene Präsentation der Schätze der Erde. Ab dem 28. Oktober ist die terra mineralia dauerhaft, dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.
Ansprechpartner: 
Dr. Jutta Petzold-Herrmann