Feierliche Amtseinführung von Bibliotheksdirektorin Katrin Stump

In seiner Begrüßung stellte Rektor Meyer den Gästen die Freiberger Universitätsbibliothek als eine außergewöhnliche, bedeutsame, hochspezialisierte und erfolgreich arbeitende Einrichtung vor. Er sei überzeugt, dass es Katrin Stump gelingen werde, zukünftig diesen Weg fortzusetzen und die neuen Herausforderungen, die vor ihr und diesem "Ort des Wissens" stehen, zu meistern. Grußworte überbrachten Dr. Ronald Werner vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Freiberger Bürgermeister Sven Krüger und Prof. Johannes Schneider von der Universitätsbibliothek Leipzig.

In ihrem Festvortrag "Nur was sich ändert, bleibt" beleuchtete Katrin Stump unterhaltsam, wie Bibliothekare in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Auf den so genannten "Bibliothekar neuen Typs" eingehend erläuterte sie, welche Themen und Felder durch die Einführung neuer Speichermedien und virtueller Kommunikation heutzutage beherrscht werden müssen. Das für die Zukunft in Freiberg geplante neue Universitäts-Bibliotheksgebäude wird sicher diesen veränderten Nutzeranforderungen Rechnung tragen. Interessanten Lösungen, die es in neu errichteten Bibliotheken bereits gibt, präsentierte Dr. Klaus Werner von der Freien Universität Berlin in seinem Festvortrag. Er sprach über "Bibliothek als Raum - Anforderungen an Architektur und Gestaltung" und zeigte der Festgesellschaft dazu gelungene Beispiele im Foto. Musikalisch abgerundet wurde die anregende und anschauliche Veranstaltung durch die beschwingten Darbietungen von Anja Bachmann (Klarinette) und Prof. Sabine Klinkert (Klavier).

Aus der Biografie von Katrin Stump:

Katrin Stump, 1972 in Sonneberg geboren, studierte an der Universität Bamberg und Jena Klassische Archäologie mit den Nebenfächern Alte Geschichte und Theologie. 2001 ging sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Archäologischen Instituts nach Rom. Nach zweieinhalb Jahren bewarb sie sich erfolgreich als Bibliotheksreferendarin des Landes Niedersachsen. Ihr praktisches Ausbildungsjahr absolvierte sie unter anderem an der für ihre Altbestände berühmten Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Das theoretische Ausbildungsjahr an der Bibliotheksschule der Bayerischen Staatsbibliothek beendete sie im September 2005 mit dem zweiten Staatsexamen.

Im Anschluss wechselte Katrin Stump an die Universitätsbibliothek der TU Berlin, wo sie als Projektmitarbeiterin für die Umsystematisierung von Bibliotheksbeständen aus den Bereichen Geschichte und Theologie nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) verantwortlich zeichnete. Im Juli 2006 schließlich übernahm sie die Leitung der Fakultätsbibliothek Theologie an der Universitätsbibliothek Graz. Seit dem 1. August 2009 ist sie Direktorin der Freiberger Universitätsbibliothek.

Foto: Foto-Böhme / Detlev Müller

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Katrin Stump