Erstmals fast 90 Deutschlandstipendiaten in Freiberg

Kloster Altzella Nossen. Urkundenübergabe Deutschlandstipendiaten (c) Eckardt
Bereits zum neunten Mal vergibt die Universität heute (12. Juni) Deutschlandstipendien an Studierende für herausragende Leistungen.

Seit mittlerweile vier Jahren ist das Deutschlandstipendium fest in Freiberg verankert. Mit einem kleinen Festakt im Bibliothekssaal der Klosterparkanlage in Altzella in Nossen erhalten die insgesamt 87 Studierenden aller Fachrichtungen heute (12. Juni) ihre Urkunden. Damit verzeichnet die TU Bergakademie Freiberg einen neuen Rekord. „Wir freuen uns, dass das Deutschlandstipendium so gut angenommen wird und sich immer mehr Förderer finden, die unsere Studierenden in ihrer Entwicklung unterstützen“, sagt Professor Dirk C. Meyer, Prorektor für Strukturentwicklung.

Neben langjährigen Förderern konnte die Bergakademie in diesem Sommersemester mit Hoffmann.Seifert.Partner architekten ingenieure aus Suhl, Jürgen Riesch aus Lehrte (privater Förderer) und der Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann neue Unterstützer dazugewinnen. Auch der Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg fördert anlässlich des diesjährigen Universitätsjubiläums erstmals sechs Stipendiaten.

Welche Bedeutung das Deutschlandstipendium für Unternehmen in Freiberg und Umgebung hat, verdeutlicht Klaus Borrmann von der Sparkasse Mittelsachsen. „Mit der speziell für die  TU Bergakademie Freiberg gegründeten Sparkassen-Stiftung leisten wir seit vielen Jahren einen Beitrag zur Förderung von Lehre und Forschung. Unser Augenmerk liegt hier besonders in der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.“ Ein Grund dafür ist vor allem das Miteinander der Stipendiaten und ihrer Förderer. Es ist eben nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern bietet vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten. Das bestätigt auch Anne Siebert, Stipendiatin der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. „Das Stipendium ermöglicht es mir, mich auf das Studium zu konzentrieren, ohne mir um finanzielle Aspekte Sorgen machen zu müssen. Darüber hinaus eröffnen sich durch den Kontakt zu den Förderern und durch den Zugang zum Stipendiatenprogramm viele wichtige Möglichkeiten, Einblicke in die Industrie zu erhalten und sich fortwährend weiter zu bilden.“

Das Deutschlandstipendium wurde im Jahr 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert und fördert Studierende mit herausragenden Leistungen. Bei der Auswahl werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 300 Euro pro Monat. Die eine Hälfte übernimmt dabei der Bund, die andere kommt von Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen.

Insgesamt zählt die TU Bergakademie Freiberg über 40 regionale und überregionale Förderer, wie zum Beispiel die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, die Arubis AG, die Schmiedewerke Gröditz GmbH, die Sparkassen-Stiftung, die Felix Schoeller GmbH in Weißenborn, die Taubert Consulting GmbH in Leipzig, das Berufsbildungswerk Philip Jakob Wieland aus Ulm, die Mibrag AG sowie enviaM und den privaten Förderer Herr Jürgen Schellig (Absolvent der TU Bergakademie Freiberg), zu den Unterstützern des Deutschlandstipendiums.

 

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Ansprechpartner: 
Prof. Dirk C. Meyer, -3460