Erstes Exponat der Mineralienstiftung zieht in Schloss Freudenstein ein

"Es ist schon toll, dass wir vor dem offiziellen Mietbeginn am 1. April bereits das erste Objekt der Pohl-Ströher Mineralienstiftung an jenem Ort platzieren können, wo es später auch die Besucher vorfinden", freut sich Prof. Gerhard Heide, Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen. "Das Besondere an diesem 3,5 Tonnen schweren Exponat ist die Tatsache, dass es die Besucher später anfassen dürfen. Alle weiteren hier ausgestellten Meteoriten und die großen Mineralstufen in den danebenliegenden Räumen der ehemaligen Schlossküche befinden sich dann in Sicherheitsvitrinen."

Nachdem das Architekturbüro AFF Berlin, das Sächsische Immobilien und Baumanagement (SIB) Chemnitz und die Arbeitsgruppe "terra mineralia" der TU Bergakademie Freiberg die acht Platten aus Südafrika, die auf einem Spezialgestell stehen, auf Qualität geprüft haben, zeigt sich auch der dafür zuständige Steinmetzfachbetrieb Deisinger in Freiberg zufrieden. Hier erhielten die Platten, die bereits vor einigen Jahren in Vredefort geborgen, später in Durban getrennt und vorpoliert wurden, den letzten Schliff. Dank der Deisinger-Transporttechnik konnten die schwergewichtigen Exponate schließlich an Ort und Stelle transportiert werden.