Erster Kurs des EIT RawMaterials – Regional Center Freiberg überzeugt Fachleute im Rohstoffsektor

Die Teilnehmer der ersten ECLC Professional School an der TU Bergakademie Freibe
Gerade in Industrieunternehmen sind technologisch-wissenschaftliche Weiterbildungen gefragt. Das EIT RawMaterials Center Freiberg möchte diesen Bedarf künftig mit einem umfassenden Fortbildungsangebot abdecken. Für den ersten Kurs am 26. und 27. September reisten Firmenvertreter aus ganz Europa an.

In dem zweitägigen Kurs der „ECLC Professional School“ erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die Charakterisierung von dispersen Feststoffen, Grundlagen der Zerkleinerung, Zerkleinerungsanlagen (Brecher und Mühlen) sowie Zerkleinerungs- und Mahlkreisläufe. „Die lange Anreise aus Nordschweden hat sich definitiv gelohnt. Ein sehr guter und lehrreicher Kurs, welchen man nur empfehlen kann“, resümierten zwei Teilnehmer von Boliden Mines Technology.

Durch die enge Zusammenarbeit mit namhaften Industriepartnern des EIT RawMaterials, wie Boliden Mines Technology, STENA sowie ArcelorMittal Maizières Research SA, ist es möglich, innovative Weiterbildungsangebote für Fachleute im Rohstoffbereich anzubieten. „Nach Rücksprache mit den Teilnehmern hat uns überrascht, wie groß der Bedarf an technologisch-wissenschaftlicher Fortbildung in Industrieunternehmen in Europa ist. Diesen können wir mit unseren Kompetenzen in Freiberg exzellent abdecken“, so Prof. Urs Peuker, Direktor des Regional Center Freiberg.

Die Kurse bieten Expertise aus allen drei Bereichen des Wissensdreiecks (Industrie, Forschung und Bildung), um auf die stetig ändernden Anforderungen der Industriepartner reagieren zu können. Ziel ist neben der Kompetenzentwicklung und dem Wissenstransfer, auch den Blick auf innovative Herausforderungen und den Wettbewerbsdruck hinsichtlich neuer Trends und Technologien im Rohstoffsektor zu lenken. „Die Anschubfinanzierung durch das europäische Exzellenzkonsortium EIT RawMaterials und das SMWK ermöglicht es uns dabei, die Fortbildungsveranstaltungen professionell zu organisieren. Damit eröffnen sich für uns auch neue Wege, um unsere Forschungserkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen und neue internationale Forschungs- und Entwicklungspartner zu finden“, erklärt Prof. Peuker.

Dafür soll künftig aus der Universität heraus ein möglichst umfassendes Weiterbildungsangebot mit der Möglichkeit für berufsbegleitende Studienanschlüsse entwickelt werden.

Mehr zu den Weiterbildungskursen unter: http://weiterbildung.tu-freiberg.de/TUF/.

Über das EIT RawMaterials

Das EIT RawMaterials, initiiert und finanziert durch die Europäische Kommission, ist das weltweit größte Konsortium im Rohstoffsektor. Die Vision: Eine Europäische Union, in der Rohstoffe einen klaren Wettbewerbsvorteil darstellen. Das Konsortium vereinigt über 100 Partner – Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen – aus mehr als 20 EU-Mitgliedsstaaten. Die EIT RawMaterials-Partner arbeiten gemeinsam an neuen, innovativen Lösungen entlang der Wertschöpfungskette des Rohstoffsektors – vom Abbau über Verarbeitung bis zu Recycling und Weiterverwertung.

Ansprechpartner: 
Susan Steinbinder, Tel.: +49 3731 39-2286