Energiewende in Europa - International Spring School der Bergakademie

Energiewende effizient gestalten. © Fotolia
Wie kann man die Energiewende in der Europäischen Union effizient gestalten? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich 75 Teilnehmer aus mehr als 15 Ländern vom 19. bis 22. März 2018 bei einer International Spring School der TU Bergakademie Freiberg im Schloss Freudenstein.

Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen oder andere alternative Konzepte zur Stromerzeugung beziehungsweise -einsparung – unser  Energiesystem durchläuft aktuell einen bedeutenden Wandel. Haupttreiber dieser Entwicklung sind vor allem der Klimawandel und die unterschiedlichen Politiken zu dessen Bekämpfung. Daher wird eine umweltfreundliche Transformation angestrebt. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen diese mit sich bringt, erfahren die Teilnehmer der International Spring School "European Energy System Transformation and Climate Policy - Heterogeneous Perspectives Ranging from Global via European to Local". 

„Betrachtet werden die Wirkungen auf globaler, europäischer bis hin zur lokalen Ebene sowie Wechselwirkungen zwischen verschiedenen geographischen Ebenen“, erklärt Organisator Prof. Dirk Rübbelke. Dafür sind Wissenschaftler aus den Wirtschaftswissenschaften, der Psychologie sowie den Naturwissenschaften eingebunden. „Die Veranstaltung wird dazu beitragen, den Wissensaustausch nicht nur zwischen Forschern aus verschiedenen Ländern, sondern auch aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu stärken“, so Prof. Rübbelke. 

Für die International Spring School ist es gelungen, Professoren und Wissenschaftler namhafter Einrichtungen wie beispielsweise der OECD Paris und der Universidad Pontificia Comillas Madrid zu gewinnen. Zu den Dozenten gehört auch Prof. Anil Markandya, der unter anderem an den Universitäten von Princeton, Berkeley, Harvard sowie der London School of Economics forschte. Zudem fungierte er als einer der Hauptautoren des UN-Weltklimarats, der sich im Jahre 2007 den Friedensnobelpreis mit dem früheren amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore teilte, und als Präsident der Vereinigung Europäischer Umwelt- und Ressourcenökonomen von 2014 bis 2015.      

Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Dirk Rübbelke, Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere Rohstoffökonomik, gemeinsam mit Dr. Stefan Vögele vom Forschungszentrum Jülich organisiert. Die Volkswagen Stiftung fördert die internationale Spring School. 

Weitere Informationen

http://tu-freiberg.de/fakult6/avwl/international-spring-school 

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Dirk Rübbelke, 03731/39-2763