Ehrensymposium für Werkstoffdiagnostiker Prof. Gerhard Pusch

Zu den Referenten gehörten Mitarbeiter aus der Universität sowie je ein Vertreter der Gesellschaft für Nuklear-Service aus Essen und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aus Berlin. Den Abschluss bildete ein Vortrag von Prof. Lutz Krüger, seit vier Jahren Nachfolger des Jubilars auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeitsverformung.
Prof. Gerhard Pusch kam vor mehr als 30 Jahren an die Bergakademie und etablierte hier das Forschungsgebiet der Bruchmechanik. Zahlreiche Forschungsprojekte, Publikationen, Fachbücher sind das Ergebnis einer überaus erfolgreichen langjährigen Forschungstätigkeit mit starkem Bezug zu industriellen Anwendungen, wie beispielsweise der Sicherheitsbewertung von Windkraftanlagen. Bis heute engagiert sich der Emeritus intensiv in den täglichen Forschungsarbeiten des Institutes und bei der Betreuung von studentischen Arbeiten.

Aus der Biografie


Gerhard Pusch wurde am 25. Januar 1940  in Magdeburg geboren. Nach Abitur und Praktikum im Stahl- und Walzwerk Brandenburg studierte er Werkstoffkunde/Werkstoffprüfung an der Hochschule für Schwermaschinenbau Magdeburg. Danach arbeitete er mehrere Jahre an der TH Otto von Guericke in Magdeburg, wo er promovierte (1970) und sich habilitierte (1978). 1979 erhielt er die Berufung zum Dozenten für Werkstoffprüfung an die Bergakademie Freiberg. Seit 1987 ist er Professor für Werkstoffprüfung, seit 1992 
Professor für Werkstoffkunde und Werkstoffdiagnostik. Von 1993 bis 2000  leitete er als Direktor das Institut für Werkstofftechnik. 2005 verlieh im der Deutsche Verband für Materialforschung und -prüfung (DVM) die August-Wöhler-Medaille.

Foto von Torsten Mayer: Der Werkstoffdiagnostiker Prof. Gerhard Pusch (l.) und Prof. Lutz Krüger, seit vier Jahren dessen Nachfolger auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeitsverformung.

Ansprechpartner: 
Ramona Trubitz