Ehrenamt ist an der TU Bergakademie Freiberg Ehrensache

Zwei Deutschlandstipendiatinnen mit ihren Urkunden
Jährlich am 5. Dezember würdigt der Internationale Tag des Ehrenamtes Millionen freiwillige Helfer weltweit. Auch viele Studenten und Mitarbeiter der Freiberger Universität setzen sich neben Studium und Arbeit für das Gemeinwesen ein.

"Ohne ehrenamtliche Tätigkeiten sähe unser alltägliches Leben anders aus. Dabei ist es unerheblich, ob jemand in ein Ehrenamt gewählt wurde oder es einfach tut. Ohne diese Menschen und ihre tägliche unentgeltliche Arbeit, würden viele Dinge nicht erledigt werden oder passieren. Dies gilt gleichermaßen für die Integration von Flüchtlingen, die Betreuung internationaler Studierenden, die freiwillige Feuerwehr und Aktivitäten in Vereinen sowie in spontanen Initiativen. All denen, die ohne zu fragen Was bekomme ich dafür? helfen und viel Zeit investieren, gilt unser Dank“, erklärt Prof. Broder J. Merkel, Prorektor für Strategieentwicklung an der TU Bergakademie Freiberg. 

Neben Mitarbeitern, die in ihrer Freizeit beispielsweise Sprachunterricht für Geflüchtete geben, Veranstaltungen für Kinder gestalten oder Sportkurse organisieren, sind auch viele der Studierenden der TU Bergakademie Freiberg sozial engagiert. So wie Jessica Dittmann. Die 23-Jährige studiert im Master Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Gießereitechnik. Seit fast sechs Jahren arbeitet die Freiberger Studentin ehrenamtlich für die Schüleraustauschorganisation Youth for Understanding e.V. und organisiert mehrmals im Jahr Seminare für internationale Austauschschüler. Darüber wirkte sie in den letzten Jahren in der Studienkommission ihres Studienganges sowie in sozialen Projekten mit Schülern und ausländischen Studierenden mit. Für ihre hervorragenden Leistungen und ihr außeruniversitäres Engagement erhielt Jessica Dittmann ein Deutschlandstipendium: "Ich bin sehr dankbar, dass das Stipendium mich finanziell entlastet und so die Möglichkeit geschaffen hat, weiter viel Zeit in mein Engagement neben dem Studium zu investieren." 

Das sieht auch die 24-Jährige Anne Weiß, sie studiert im Diplomstudiengang Fahrzeugbau: Werkstoffe und Komponenten, so: "Dank der finanziellen Unterstützung durch das Deutschlandstipendium kann ich meinem Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz sowie der Wasserwacht aktiv nachgehen und mich gleichzeitig ohne Druck meinem Studium und der Fort- und Weiterbildung widmen." 

Das Deutschlandstipendium ist das bis heute größte öffentlich-private Stipendienprogramm in Deutschland. Studierende aller Fachbereiche erhalten einkommensunabhängig 300 Euro im Monat. Das Besondere: 150 Euro tragen private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Die andere Hälfte steuert der Bund bei. Bei der Auswahl der Stipendiaten wird neben sehr guten Noten auch das außeruniversitäre Engagement berücksichtigt.

Ansprechpartner: 
Prof. Broder Merkel, Tel. -2583