Drittmittel: TU Bergakademie Freiberg behauptet sich in der Spitzengruppe

Universitätshauptgebäude
TU Bergakademie Freiberg belegt im bundesweiten Vergleich bei den Drittmitteleinnahmen je Professor den vierten Platz. Das geht aus den kürzlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Drittmittelstatistik für das Jahr 2015 hervor.

Durchschnittlich 574.920 Euro Fördergelder warb jeder Professor an der TU Bergakademie Freiberg im Jahr 2015 ein. Auf Bundesebene nimmt die Freiberger Universität damit hinter der RWTH Aachen, der Universität Stuttgart und der TU München den vierten Patz ein und liegt deutlich über dem Durchschnitt in Deutschland. Vor allem die Universitätsprofessoren der Natur- und Ingenieurwissenschaften warben erneut im hohen Umfang Fördergelder ein. 

Bereits seit Jahren zählen die Professoren der Freiberger Universität zur „Drittmittel-Elite“ in Deutschland, was sich unter anderem in zahlreichen Forschungsprojekten wiederspiegelt. „Die hohen Drittmitteleinnahmen sind ein Beleg für die Forschungsstärke unserer Wissenschaftler aber auch für die hohe Relevanz der an der TU Bergakademie Freiberg bearbeiteten Themen und Fragestellungen.“, so Rektor Professor Dr. Klaus-Dieter Barbknecht. 

Als Drittmittel gelten Einnahmen, die zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Sie dienen der Förderung von Forschung und Entwicklung, aber auch der Lehre und der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs. Die wichtigsten Förderorganisationen und somit Drittmittelgeber für die Hochschule sind die Bundesministerien, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Europäische Union sowie der Freistaat Sachsen. Ein hoher Anteil der Drittmitteleinnahmen wird daneben durch Forschungsaufträge der Wirtschaft generiert.  

Zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 18. Oktober: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/10/PD17_370_213.html