Donnerstag, 10. März: Leiter des Berliner Naturkundemuseums spricht über Humboldt

Mit dem Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, Dr. Ferdinand Damaschun, hat das 99. Freiberger Kolloquium einen kompetenten Humboldt-Kenner zu Gast. Der Mineraloge beschäftigt sich schon viele Jahre mit dem Universalgelehrten und stellt am 10. März 2011, um 19.30 Uhr im Vortragssaal der
Dabei lässt der Gastredner Humboldts große Reisen nach Südamerika und Russland lebendig werden. Dr. Damaschun war beispielsweise Mitte der 1990er Jahre im Ural und im Altai unterwegs, um Humboldts Russlandreise nachzuvollziehen. Außerdem hat er an mehreren Ausstellungen über ihn in Deutschland, Spanien und Südamerika mitgewirkt.

„Das, was Humboldt gesammelt und auf seine Reisen geschenkt bekommen hat, wurde aus meiner Sicht bisher nicht genügend gewürdigt. Deshalb erzähle ich über sein Leben als Sammler“, so der Gast aus Berlin. Dazu bringt er einige ausgewählte Minerale mit. Insgesamt verfügt das Berliner Naturkundemuseum über 750 Stücke, die Humboldt einst gesammelt hat. Dazu zählen unter anderen Geschenke des russischen Zaren und Erinnerungsstücke aus Südamerika. Aus diesem reichen Fundus zeigt Dr. Damaschun in Freiberg in seiner Präsentation auch Humboldts Haustier als Präparat.Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Anna Dziwetzki
TU Bergakademie Freiberg
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