Deutschlandstipendium: Mit Jürgen Schellig erstmals Alumnus unter den privaten Förderern

Die 66 Deutschlandstipendiaten der TU Bergakademie Freiberg.
Bei einem kleinen Festakt in der Alten Mensa erhalten heute (6. Juni) die neuen Deutschlandstipendiaten der TU Bergakademie ihre Urkunden. Auch neue Förderer konnten für das Deutschlandstipendium gewonnen werden, darunter die Vattenfall Europe Generation AG und Dipl.-Ing. Jürgen Schellig.

Bei einem kleinen Festakt in der Freiberger Alten Mensa erhalten heute (6. Juni) die neuen Deutschlandstipendiaten der TU Bergakademie Freiberg ihre Urkunden von Prof. Dirk Meyer, Prorektor für Strukturentwicklung. Auch neue Förderer konnten für das Deutschlandstipendium gewonnen werden, darunter die Vattenfall Europe Generation AG und Dipl.-Ing. Jürgen Schellig. Mit Jürgen Schellig, der als Privatperson fördert, ist auch ein Alumnus der Bergakademie im Kreis der Förderer. 

Seit April ist auch Jürgen Schellig dabei, Absolvent der Bergakademie und seit 2004 Chefbauleiter Vortrieb am Gotthard-Basistunnel. Als Alumnus der TU Bergakademie freut sich Jürgen Schellig besonders, nun auch einen der jungen Studenten für die nächsten fünf Jahre auf seinem Weg zum Abschluss unterstützen zu können. Er wünscht sich, „dass die Studierenden, die heute in den Genuss eines Stipendiums kommen und später beruflich erfolgreich sind, sich ebenfalls für die nächste Generation engagieren“. 

Einer der Stipendiaten ist Markus Preiß, Student der Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie mit Vertiefung Umformtechnik im 6. Semester. „Besonders der aktive Kontakt zwischen dem Förderer aus der Industrie und mir als Stipendiat bietet einen echten Mehrwert und eröffnet mir ebenfalls berufliche Chancen. Aber auch der Austausch der Stipendiaten untereinander sowie gemeinsame Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen des Förderprogramms sind Vorteile, die mir das Deutschlandstipendium bietet“, freut sich Stipendiat Markus Preiß. Wer ihn fördert, erfährt Markus Preiß aber auch erst auf der heutigen Feierlichkeit. 

Das Deutschlandstipendium wird an der TU Bergakademie Freiberg mittlerweile im vierten Jahr vergeben. Ab diesem Sommersemester erhalten 66 Studierende eine monatliche Unterstützung von 300 Euro, die zur Hälfte vom Bund, zur anderen Hälfte von privaten Förderern getragen wird. Die Studenten haben sich für das Stipendium beworben und wurden aufgrund ihrer sehr guten Studienleistungen oder ihres besonderen sozialen Engagements ausgewählt. Der Förderkreis besteht aktuell aus über 40 Institutionen und Privatpersonen, die ihren Stipendiaten für den Zeitraum von einem Semester bis maximal fünf Jahre finanziell unterstützen.  

„Mit unserer engagierten Beteiligung am Nationalen Stipendienprogramm haben wir eine spezifische Freiberger Stipendienkultur geschaffen und unsere Deutschlandstipendiaten auch als Gruppe unterstützt“, erklärt  Prof. Dirk C. Meyer, Prorektor für Strukturentwicklung. „So organisieren wir vielfältige Veranstaltungen, die es den Stipendiaten ermöglichen, untereinander und mit ihren Förderern in Kontakt zu kommen. Heute Abend begeben wir uns gemeinsam auf eine „Musikalische Weltreise“ mit der Klarinettistin Anja Bachmann.  

Von den Förderern werden heute (6. Juni) außerdem Dietmar Taubert (Taubert Consulting GmbH), Dr. Indra Frey (Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg), Silvia Müller und Daniela Zieglmayer (enviaM), Uwe Ziegler (Felix Schoeller Technocell GmbH), Saskia Grosser (Vattenfall Europe Generation AG), Berthold Hofmann (MIBRAG) sowie Dr. Wild (privater Förderer) bei der Urkundenübergabe dabei sein. Im Anschluss an die Übergabe bietet sich die Gelegenheit für einen lockeren Austausch zwischen den Stipendiaten und ihren Förderern.  

 

Ausführliche Informationen zum Stipendium: http://tu-freiberg.de/wirtschaft/deutschlandstipendium

Theresa Lemser


Referentin Prorektorat Strukturentwicklung

Telefon: +49 3731 39-2516
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