Deutschlandstipendiaten der TU Bergakademie Freiberg pflanzen Ginkgo-Baum im Schlosshof

Der vier Jahre alte Baum der Sorte „Ginkgo biloba Dila“ wird nun an Stelle der früheren Esche auf dem Schlosshof des Schlosses Freudenstein in Freiberg wachsen.

Prof. Bernd Meyer, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, bedankte sich in seinem Grußwort bei den Förderern, die die Mittel für das Deutschlandstipendium bereitstellen. „Wir wünschen uns, dass das Deutschlandstipendium genau wie der neue Baum im Schlosshof wächst und weitere private Stifter oder Unternehmen sich für die Idee begeistern und junge Leute bei ihrem Studium an der TU Bergakademie unterstützen“, so Prof. Meyer. Der Freiberger Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm begrüßte die Neupflanzung auf dem Schlosshof: „Während der Sanierungsarbeiten im und am Schloss wurde der Vorgängerbaum gehegt und gepflegt, die Freiberger Bürger haben ihn geliebt. Da ist es nur natürlich, dass sie einen Ersatz haben wollten. Ich freue mich, dass nun heute dieser Baum zu Ehren der Förderer des Stipendienprogrammes „Deutschlandstipendium“ hier gepflanzt wird. Ort und Baum haben mehrfachen Symbolwert: Einerseits ist der Ginkgo ein heiliger Baum, er steht traditionell für Lebenskraft und lange Lebensdauer. Unser Schlosshof steht für die Partnerschaft, die guten Beziehungen zwischen Stadt und Universität und natürlich auch zu den Unternehmen der Region. Ich hoffe und wünsche, dass diese Partnerschaft – auch zugunsten der talentierten Studenten unserer Universität – ebenso wie der Ginkgo lange andauert und unsere Zukunft sichert“, so Schramm.

Finanziert haben den Baum die TU Bergakademie Freiberg, die Stadt Freiberg und die Sparkasse Mittelsachsen. „Mit dem Deutschlandstipendium engagieren wir uns für die Zukunft in unserer Region. Der Baum im Schlosshof steht für die Kontinuität unserer Förderaktivitäten für junge Leute“, sagte Hans-Ferdinand, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelsachsen. Acht Stipendien stellt die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg bereit.

Erstmals zum Sommersemester 2011 und als eine der ersten Universitäten in Deutschland hatte die TU Bergakademie Freiberg das Deutschlandstipendium vergeben. Erster Förderer war die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg, die acht Stipendien bereitgestellt hatte, um damit Studenten der TU Bergakademie Freiberg zu unterstützen. Mit 300 Euro pro Monat werden Studierende gefördert, die gute Noten und Studienleistungen, aber auch Bereitschaft gezeigt haben, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. 150 Euro übernimmt der Bund, die zweiten 150 Euro wirbt die Universität ein. Sie kommen von privaten Förderern wie Unternehmen, anderen Stiftungen oder Privatpersonen.

Foto: Die Deutschlandstipendiaten der TU Bergakademie Freiberg pflanzen zusammen mit dem Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, dem Rektor Prof. Bernd Meyer und dem stellvertretenden Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Hans-Ferdinand Schramm den neuen Ginkgo-Baum im Schlosshof. Quelle: Eckardt Mildner