Deutsch-russische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nanomaterialien

Detlev Müller
Der Universalgelehrte studierte 1739/40 in der Bergstadt. In ihren Grußworten erinnerten der Rektor der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (MSU), Prof. Sadovnichy, der Rektor der Moskauer Nationale Universität für Wissenschaft und Technologie (MISIS), Prof. Livanow, Freibergs Oberbürgermeister Schramm sowie der Rektor der TU Bergakademie, Prof. Meyer, an die wissenschaftlichen Leistungen Lomonossows.

Auf einer zweiten Veranstaltung vereinbarten die TU Bergakademie Freiberg mit russischen Universitäten eine engere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nanomaterialien. Die Moskauer Staatliche Lomonossow-Universität (MSU), die Moskauer Nationale Universität für Wissenschaft und Technologie (MISIS) und die TU Bergakademie Freiberg unterzeichneten am Mittwoch, dem 17. März, eine Absichtserklärung zur Gründung eines "Institute for Nanomaterial Production and Technology".

Auf der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz diskutieren vom 17. bis 19. März hochrangige Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die TU Bergakademie Freiberg setzt sich auf der Tagung für gemeinsame Technologieentwicklungen von Russland und Deutschland ein. Schirmherr der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz ist Prof. Klaus Töpfer, ehemaliger Direktor des UNO-Umweltprogramms. Redner sind unter anderem Valeri Jasew, Vize-Präsident der Staatsduma der Russischen Föderation, Staatsministerin Cornelia Pieper und Ulrich Grillo, Bundesverband der deutschen Wirtschaft (BDI). Die Themen der Konferenz reichen von neuen Technologien bei der Exploration bis hin zu gemeinsamen internationalen Forschungsanstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Die Konferenz wird vom Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum organisiert. Das Forum ist die zentrale Dialogplattform für Vertreter von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Gemeinsam sollen Strategien für die effektive Nutzung fossiler, mineralogischer und alternativer Rohstoff-Ressourcen besprochen und entwickelt werden.

Fotos: Detlev Müller

Ansprechpartner: 
Prof. Bernd Meyer