Deutsch-Russische Technologien für Rohstoffe

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Auf der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz diskutieren vom 17. bis 19. März hochrangige Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die TU Bergakademie Freiberg setzt sich auf der Tagung für gemeinsame Technologieentwicklungen von Russland und Deutschland ein.
"Die Konferenz hat gezeigt, dass die TU Bergakademie Freiberg die Schlüsseluniversität für die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Russland auf dem Gebiet der Ressourcen ist", hob Prof. Bernd Meyer hervor. Die Universität unterzeichnete auf der Konferenz eine Absichterklärung mit der Region Omsk, welche die Zusammenarbeit bei der Ansiedlung innovativer Technologien in Westsibirien vorsieht. Im Omsker Gebiet sollen im Rahmen eines neuen Projekts über 40 russische Firmen eingebunden werden, die mit Hilfe deutscher Unternehmen modernisiert oder neu aufgebaut werden könnten. Die Geschäftsfelder der dort angesiedelten Firmen reichen von der Agrarwirtschaft, der Erdölchemie, über die Waldwirtschaft bis zur Solarzellenproduktion.

Auf dem Deutsch-Russischen Rohstoffforum diskutierten rund 200 hochrangige Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Fragen der Energie- und Rohstoffsicherheit. Schirmherr der Konferenz sind der Rektor der Berbauuniversität St. Petersburg, Prof. Wladimir Litvinenko, und Prof. Klaus Töpfer, ehemaliger Direktor des UNO-Umweltprogramms. Als Redner nahmen unter anderem Valeri Jasew, Vize-Präsident der Staatsduma der Russischen Föderation, Staatsministerin Cornelia Pieper und Ulrich Grillo, Bundesverband der deutschen Wirtschaft (BDI), teil. Die Themen der Konferenz reichten von neuen Technologien bei der Exploration bis hin zu gemeinsamen internationalen Forschungsanstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Die Konferenz wird vom Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum organisiert. Das Forum ist die zentrale Dialogplattform für Vertreter von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Gemeinsam sollen Strategien für die effektive Nutzung fossiler, mineralogischer und alternativer Rohstoff-Ressourcen besprochen und entwickelt werden.

Foto: Rektor Prof. Bernd Meyer begrüßt den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislav Tillich, der mit einem Grußwort die Konferenz am 18. März in Freiberg eröffnete. (Fotograf: Detlev Müller)

Ansprechpartner: 
Prof. Bernd Meyer