Clemens-Winkler-Kolloquium zu Technologien an Grenzflächen

Zum 32. Mal fand am 23. Oktober 2008 an der TU Bergakademie Freiberg das Clemens-Winkler-Kolloquium statt. Es wird jährlich gemeinsam vom Ortverband der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Fakultät für Chemie und Physik veranstaltet. Im Großen Hörsaal der Chemischen Institute auf der Leipziger Straße folgten rund 200 Mitarbeiter und Studenten den Vorträgen zum Leitthema "Chemie, Physik und Technologie an Grenzflächen".
In diesem Jahr konnten mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Butt (Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz), PD Dr. Silke Christiansen (Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle) und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Peukert (Universität Erlangen-Nürnberg) erneut herausragende Wissenschaftler als Referenten für das Kolloquium gewonnen werden.

Die wissenschaftliche Veranstaltung steht mit der Betonung der engen Verbindung von stofflicher Grundlagenforschung und ihrer industriellen Anwendung in der Tradition Clemens Winklers, der von 1873 bis 1899 an der Bergakademie Freiberg als Professor für Anorganische Chemie lehrte und forschte. 1886 entdeckte er das chemische Element Germanium und bestätigte damit in Aufsehen erregender Weise die von dem russischen Chemiker vorhergesagten Eigenschaften des Eka-Siliziums. Foto: v.l.: Prof. Wolfgang Peukert, PD Dr.Silke Christiansen, Prof. Hans-Jürgen Butt
Ansprechpartner: 
Prof. Wolfgang Voigt