CHE-Ranking: Sehr zufriedene Studierende in den Geowissenschaften und in der Mathematik

Erstsemesterbegrüßung im Audimax
Die TU Bergakademie Freiberg erhält im aktuellen CHE Hochschulranking gute Bewertungen in den Fächern Geowissenschaften und Mathematik.

Sehr zufrieden sind die Studierenden mit der Studiensituation insgesamt. Die Ergebnisse des Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sind am 5. Mai erschienen.

Geowissenschaften

Das aktuelle Ranking bestätigt das sehr gute CHE Ergebnis von 2012. In der Spitzengruppe landeten die Freiberger Geowissenschaften in der Hauptkategorie „Studiensituation insgesamt“ sowie bei der Bewertung der  Angebote zum Studieneinstieg und in den Studierenden-Urteilen für die Dozenten, zum Berufsbezug und zur Unterstützung beim Auslandsstudium.

 „Wir sind über das positive Ergebnis der Bewertung des Studiums der Geowissenschaften an unserer Universität durch die Studenten sehr erfreut. Für den Spitzenplatz in den Bewertungen Studienangebot, Berufsbezug, Auslandsaufenthalte und Studiensituation insgesamt bedanken wir uns bei den verantwortlichen Mitgliedern der Hochschule. Das Ranking zeigt uns auch, wo noch Handlungsbedarf besteht. Im Vergleich zum letzten Ranking sind bereits überwiegend Verbesserungen dokumentiert. Diesen Weg werden wir konsequent weiter gehen“, so Prof. Carsten Drebenstedt, Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau an der TU Bergakademie Freiberg.

An der TU Bergakademie Freiberg nehmen die Geowissenschaften das gesamte System Erde in den Blick. Als einzige Universität in Deutschland bietet sie das volle Spektrum in den geowissenschaftlichen und geo-technischen Fächern. Die Naturwissenschaften Mineralogie, Geophysik und Geoökologie helfen, die Erde besser zu verstehen. Ingenieurwissenschaftliche Fächer aus den Bereichen Geotechnik, Spezialtiefbau, Bergbau  oder Bohrtechnik erforschen Wege, Ressourcen zu sichern und verantwortungsvoll zu nutzen. Topplatzierungen im CHE-Ranking im Bereich Geowissenschaften und Geoingenieurwesen belegen außerdem die hervorragenden Studienbedingungen und die exzellente Betreuung.

Ein weiteres Argument für ein geowissenschaftliches Studium in Freiberg ist das europaweit einzige  universitätseigene Forschungs- und Lehrbergwerk sowie die Sammlungen mit Weltbedeutung, z.B. an Mineralien. Das Bergwerk bietet als Großlabor einmalige Möglichkeiten für Lehre und Forschung. Die unterirdische Sprengkammer etwa bietet einzigartige Möglichkeiten der Höchstdrucksynthese neuer Materialien. Für Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und Besucher gibt es unter anderem Lehrbefahrungen zu den Themen Lagerstättenkunde, Vermessung, Bergbaumaschinen, Umweltmonitoring und Rohstoffabbau.

Mathematik

Auch in der Mathematik landet die TU Bergakademie in der Spitzengruppe, wenn es um die Studiensituation insgesamt geht. Auch die mathematischen Studiengänge haben sich im Vergleich zum CHE Ergebnis von 2012 verbessert. Besonders gut schneidet die TU Freiberg hier bei den Bewertungen der Angebote zum Studieneinstieg, bei der Betreuung durch Lehrende, der Studierbarkeit, den Dozenten, der Unterstützung für ein Auslandspraktikum sowie den räumlichen Gegebenheiten ab.

„Wir freuen uns sehr über das sehr gute Abschneiden der Freiberger Mathe-Studiengänge. Sicher spielt auch eine große Rolle, dass wir immer ein Ohr bei unseren Studierenden haben, sowohl bei den Anliegen jedes einzelnen als auch bei der Studiengestaltung, die sich an den Bedürfnissen der Studenten orientiert. Das äußert sich auch in der niedrigen Abbrecherquote. Von unseren Absolventen weiß ich, dass sie alle einen guten Job bekommen“, so Prof. Bernhard Jung, Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik. Die TU in Freiberg ist eine der wenigen Universitäten in Deutschland, die ein Diplom-Mathematik-Studium anbietet.

Typisch für die Freiberger Mathematiker sind ihre sehr guten Kontakte zu den Anwendern, d.h. nicht nur zu den Kollegen ihres Fachgebietes, sondern auch zu Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Wirtschaftswissenschaftlern sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Davon profitieren Forschung und Lehre gleichermaßen. Die Freiberger Absolventen sind keine praxisfernen Theoretiker, sondern bestens für die Anwendung mathematischer Methoden und Modelle gewappnet. Die Jobaussichten für Absolventen sind ausgesprochen gut. Als Fachleute sind sie unter anderem in Technologiezentren, High-Tech-Firmen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie, in Softwareschmieden, in Unternehmensberatungen und bei Banken und Versicherungen gefragt.

„Über die guten bis sehr guten Ergebnisse im CHE-Ranking freue ich mich sehr. Sie zeigen, dass unsere Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Studiengänge erfolgreich sind und von den Studierenden positiv gewürdigt werden. Dies gilt nicht nur für die aktuell untersuchten Studiengänge, sondern für alle Studiengänge unserer Universität. Das zeigen auch die Resultate der Sächsischen Absolventenstudie, die erst im April erschienen ist. Demnach würden sich über 80 Prozent der Absolventen wieder für ein Studium an der TU Bergakademie Freiberg entscheiden“, betont Prof. Silvia Rogler, Prorektorin für Bildung. Dabei bewerten die Absolventen vor allem Aufbau und Struktur des Studienganges sowie die fachlichen Spezialisierungs- und Vertiefungsmöglichkeiten durchweg positiv. Zudem schätzen sie die ausreichende Anzahl von Plätzen in Lehrveranstaltungen – auch hier liegt die TU Bergakademie Freiberg deutlich über dem sächsischem Durchschnitt.