Brand im Turm des Hauses Metallkunde

Ein 30-jähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts bemerkte den Rauch und begann unverzüglich mit der Erst-Brandbekämpfung. Gleichzeitig rief er die Feuerwehr. Seinem schnellen und umsichtigen Handeln ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr Freiberg den Brand schnell unter Kontrolle bringen und so ein Übergreifen des Feuers auf weitere Räume verhindern konnte.

Die Polizei schloss am nächsten Tag ihre Ermittlungen vor Ort zur genauen Brandursache ab. Jetzt müssen die Mitarbeiter und Gutachter vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement die entstandenen Bauschäden ermitteln und die betroffene Bausubstanz prüfen. „Erst danach können wir die genaue Schadenshöhe angeben“, sagt der Prorektor Forschung Prof. Michael Stelter. Der amtierende Rektor der TU Bergakademie hat sich am Morgen gemeinsam mit Prof. Lutz Krüger, zu dessen Bereich das Korrosionslabor gehört, ein Bild von den Schäden gemacht. „Der Schaden hält sich in Grenzen. Durch die Rußentwicklung sind einige Rechner beschädigt, die erneuert werden müssen, und eventuell ein, zwei Messgeräte. Aber dies gilt es noch genau zu prüfen“. Prof. Stelter schätzt den Schaden an den technischen Geräten auf 10 000 bis 20 000 Euro. Die Ermittlung der Höhe der Schäden am Gebäude wird in den nächsten Tagen durch das Sächsische Immobilien- und Baumanagement erfolgen.

"Es kommt nun darauf an, die Forschungsergebnisse und -daten aus den beschädigten Rechnern soweit es möglich ist, zu sichern. Damit die betroffenen Mitarbeiter des Instituts ihre Arbeit fortsetzen können, stellen wir ihnen umgehend einen Platz in einem der gegenüberliegenden Bürocontainer zur Verfügung", so der Prorektor.

Ansprechpartner: 
Prof. Lutz Krüger