Beste »Kängurus« gewinnen Aufenthalt an TU Bergakademie Freiberg

Zehn Sieger des Känguruwettbewerbs, eines der bedeutendsten Mathematikwettstreite in Deutschland, sind Zurzeit in Freiberg zu Gast. Die Gymnasiasten aus den Klassen 11 bis 13 erhielten den Kultur- und Bildungsaufenthalt in der Bergstadt als Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen.
Die Jugendlichen kommen aus verschiedenen Städten, darunter Berlin, München, Bonn, Leverkusen und Unna. Am 24. und 25. Juni sind sie von morgens bis zum Nachmittag zu Gast bei den Mathematikern und Informatikern der Freiberger Universität. In Vorträgen stellen Wissenschaftler und Mitarbeiter der Fakultät für Mathematik und Informatik Ausbildungs- und Forschungsfelder vor. So spricht am Donnerstag Prof. Wolfgang Mönch vom Institut für Numerische Mathematik und Optimierung über Tücken und Fallen beim Rechnen mit dem Computer und passend zur gerade laufenden WM gibt es eine Stunde Fußballspielen mit dem Computer. Am Freitag weist Algebra-Professor Udo Hebisch die jungen Leute in die Kryptografie ein und am Institut für Informatik präsentiert Prof. Bernhard Jung Experimente in der virtuellen Welt. Natürlich gibt es neben der spannenden Mathematik noch ein Rahmenprogramm mit einer Führung in der Reichen Zeche, einem Domkonzert, Besuchen in der terra mineralia und beim Bergstadtfest.

Am Känguruwettberwerb beteiligten sich 2010 rund 822.000 Schüler allein in Deutschland. Er wurde in Australien gegründet und wird mittlerweile in 46 Ländern abgehalten. Insgesamt gibt es 5,5 Millionen Teilnehmer weltweit. An einem Tag im Jahr, dem so genannten Kängurutag, schreiben Mädchen und Jungen der Klassen 3 bis 13 zeitgleich eine 75-minütige Klausur mit altersgerechten Aufgaben. Die Auswertung erfolgt in Deutschland durch den Verein Mathematikwettbewerbe Känguru e.V., der seinen Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin hat.

Fotos: oben sowie weitere Pressefotos -1-: von Eckardt Mildner, die Gewinner des Mathematik-Wettstreits "Känguru" in der "Cave", einem Raum zur Erzeugung virtueller Welten am Institut für Informatik.
Weitere Pressefotos -2: von Torsten Mayer, der Student David Vogt (r.) studiert im Master-Studiengang Network Computing. Er berichtet den Gewinnern des internationalen von der Forschung am Institut für Informatik, wo Roboter konstruiert werden, die Bewegungen lernen können.

Ansprechpartner: 
Dr. Gunter Semmler