Bergakademie zeigt im Nachtlabor den Facettenreichtum des Materials Glas

Die Mitarbeiter des Instituts für ...
Einen Einblick in die Welt des Werkstoffes Glas erhielten am Freitag, dem 20. Januar, 15 Schüler verschiedener sächsischer Gymnasien an der TU Bergakademie Freiberg. Beim zweiten Nachtlabor, das vom Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik (IKGB) organisiert wurde, erfuhren die Teilnehmer nic
An vier verschiedenen Stationen präsentierten neun Mitarbeiter und vier Studenten des IKGB während des zweiten Nachtlabors Schülern der zehnten bis zwölften Jahrgangsstufe die Facetten des Werkstoffes Glas: von der Emailtechnik über das thermische Härten, bei dem die Belastbarkeit und Festigkeit von Glasprodukten erhöht wird, bis hin zum Gießen eigener Glastropfen. Die Gymnasiasten erfuhren interessante Fakten über das scheinbar alltägliche Material – und legten in jedem Bereich selbst Hand an. Eine Kombination, die einen guten Eindruck hinterließ, wie Erik Sura vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Nossen meinte: „Es ist sehr spannend zu erfahren, was man mit Glas alles machen kann. Aber vor allem die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, macht die Veranstaltung sehr interessant.“

Eine Gelegenheit, die der Schüler ausgiebig nutzte. Fast schon professionell wirkte es, wie er im weißen Laborkittel ein Glasröhrchen in die Flammen hält, um es anschließend in Form zu blasen. Auch die anderen Teilnehmer sind von der Veranstaltung begeistert. „Da ich ein Ingenieurstudium anstrebe, wollte ich mir beim Nachtlabor einen ersten Eindruck von der Bergakademie verschaffen“, erklärte Gregor Hähner vom Dresdener Kreuzgymnasium. „Durch die kleine Gruppe konnte ich mir ein viel besseres Bild von der Uni und dem Studiengang machen als bei den großen Massenveranstaltungen.“

Das Konzept des Instituts geht somit auf: „Wir versuchen, das Interesse der Schüler für unseren Studiengang zu wecken, indem wir die Teilnehmer aktiv in die Veranstaltung einbeziehen und das Ganze außerhalb der „normalen“ Uhrzeiten legen. Wer an einem Freitagabend kommt, der interessiert sich auch für das Thema“, erläuterte Kathrin Häußler vom IKGB. Dass viele Gymnasiasten tatsächlich gerne einmal einen verlängerten Abend an der Freiberger Universität verbringen wollen, zeigen die ausgebuchten Teilnehmerplätze des ersten und zweiten Nachtlabors. Auch für die dritte Nacht in den Räumen des IKGB am Freitag, dem 17. Februar, sind bereits die Hälfte der Plätze vergeben.

Ansprechpartner: 
Kathrin Häußler