Bergakademie punktet wieder beim Deutschlandstipendium

Das Programm für die ...
Auch im zweiten Jahr kann die Bergakademie wieder die größtmögliche Zahl an Deutschlandstipendien an ihre Studenten ausschütten: 53 Stipendiaten wurden ausgewählt und können sich nun auf eine monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro freuen. Am 19. April berieten Hochschullehrer und Studenten gemeinsam mit den Förderern über die Vergabe von Deutschlandstipendien an die besten Studenten der TU Bergakademie Freiberg.
„Wir haben in diesem Jahr wieder gezielt private Förderer angesprochen und können so die Höchstzahl der zulässigen Stipendien ausschöpfen“, freut sich Prof. Dirk Meyer, Prorektor für Bildung. Die Planung und Vergabe der Stipendien ist Aufgabe seines Ressorts. 53 Stipendien – das ist ein Prozent der Studenten der Universität – kann die Bergakademie nun an Ihre Studenten verteilen.

Bereits zum dritten Mal seit dem Start des Nationalen Stipendienprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt die TU Bergakademie Freiberg Deutschlandstipendien an ihre leistungsstärksten Studenten. Das Deutschlandstipendium fördert mit 300 Euro pro Monat Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Bei der Auswahl der Kandidaten werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt. 150 Euro übernimmt der Bund, weitere 150 Euro wirbt die Universität ein. Sie kommen von privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen.

In einer Kommission unter Leitung des Prorektors für Bildung, Professor Dirk Meyer, waren am 19. April 53 hochqualifizierte Bewerber ausgewählt worden, die ab dem laufenden Sommersemester das Stipendium erhalten sollen. Unterstützt wurde die Kommission dabei von den privaten Förderern, die sich einen ganzen Nachmittag Zeit genommen hatten, um die Unterlagen der Bewerber gründlich zu studieren.

17 private Geldgeber beteiligen sich in diesem Jahr und unterstützen Studenten der Bergakademie, darunter neben der Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg hiesige und überregionale Unternehmen der Werkstofftechnologie. So geht ein Großteil der Stipendien an Studenten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie. Außerdem erhalten hervorragende Studierende kleinerer Fakultäten, wie etwa der Fakultät für Mathematik und Informatik, einige der begehrten Stipendien.

„An der TU Bergakademie Freiberg hat sich eine eigenständige und lebendige Stipendienkultur entwickelt. Wir sprechen die Stipendiaten als Gruppe an, indem wir ihnen ein vielfältiges Programm anbieten, das ihnen als Plattform zum Austausch und zur Intensivierung der Kontakte mit den Förderern dienen kann“, so Prof. Dirk Meyer. So besuchten die Stipendiaten im vergangenen Jahr die „Manufaktur der Träume“ in Annaberg-Buchholz oder nahmen gemeinsam an einer Führung in der Freiberger Petrikirche teil. Auch regionale Unterstützer des Stipendienprogramms wie die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg oder die SolarWorld Innovations GmbH luden die Deutschlandstipendiaten zu Führungen, Vorträgen und Diskussionsrunden ein.

Ansprechpartner: 
Theresa Lemser