Auftaktveranstaltung zum Deutschlandstipendium in Dresden

Bei der Auftaktveranstaltung für das Deutschlandstipendium gestern in Dresden trafen sich Vertreter von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen, um das Deutschlandstipendium auch in Sachsen weiter voranzubringen, unter ihnen Prof. Bernd Meyer, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg. Die TU Bergakademie Freiberg war die erste sächsische Hochschule, die bereits zum Sommersemester 23 Stipendium vergeben konnte.
Einer der privaten Förderer für Freiberger Studenten ist die SolarWorld Innovations GmbH. Geschäftsführer Dr. Holger Neuhaus erklärte dazu in Dresden: „Die SolarWorld unterstützt gemeinsam mit der Technischen Universität Freiberg das Deutschlandstipendium finanziell, da wir den besten Studenten frühzeitig die Möglichkeit geben möchten, mit der Industrie in Kontakt zu kommen. Wir brauchen den qualifizierten Nachwuchs hier vor Ort, um unseren Wachstumskurs fortzusetzen.“

Erster Förderer des Deutschlandstipendiums an der TU Bergakademie Freiberg war die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg. Sie hatte sich bereit erklärt, acht Stipendien bereitzustellen und damit Studenten der TU Bergakademie Freiberg zu unterstützen.

„Wir brauchen eine lebendige Stipendienkultur in Deutschland, um die Spitzenkräfte von morgen gezielt zu unterstützen. Das Deutschlandstipendium kann jungen Menschen zu hervorragenden Leistungen ermuntern und Talente fördern. Es bietet auch der Wirtschaft ein wirksames Instrument, um aktiv Fachkräfte zu gewinnen. Starke Netzwerke sind unser Ziel, von denen der gesamte Wissenschaftsstandort Sachsen profitiert“, erklärte die sächsische Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer auf der Veranstaltung.

Mit in Dresden vor Ort war auch die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen. "Unsere Hochschullandschaft wird durch das Deutschlandstipendium bunter und ideenreicher werden. Davon bin ich überzeugt", sagte Cornelia Quennet-Thielen.

Das Deutschlandstipendium fördert mit 300 Euro pro Monat Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Leistungsbegriff ist weit gefasst, um ein Stipendium kann sich bewerben, wer guten Noten und Studienleistungen erbracht hat, aber auch Bereitschaft zeigt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Erstmals zum Sommersemester 2011 vergibt die Freiberger Universität ein Deutschlandstipendium. Sie fördert damit besonders begabte junge Leute, die sich für ein Studium entschieden haben oder bereits Studenten sind. Diese müssen sich bewerben. Bei der Auswahl der Kandidaten werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt.

Die TU Bergakademie Freiberg konnte bisher als Stifter gewinnen: die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg, die SolarWorld GmbH Freiberg, die Nickelhütte Aue GmbH, die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg, Dr. Schnell Chemie GmbH und die Stiftung „Technische Universität Bergakademie Freiberg“. Das Deutschlandstipendium wird zunächst für zwei Semester bewilligt und monatlich von der Hochschule ausgezahlt.



Foto: Rektor Prof. Bernd Meyer im Gespräch mit Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. Quelle: Stephan Floss/SMWK
Ansprechpartner: 
Cornelia Riedel