Aufbereitung und Recycling komplexer Rohstoffe

Im Technikum erproben die Freiberg Wissenschaftler Aufbereitungsmaschinen und -v
Der Bedarf an Rohstoffen wird weltweit immer größer. Um diese nachhaltig und wirtschaftlich aufbereiten zu können, müssen energieeffiziente Maschinen und Verfahren entwickelt werden. Wie diese aussehen können, diskutieren die Teilnehmer des Symposiums für Aufbereitungstechnik am 3. März in Freiberg.

Unter dem Thema: „Zerkleinern und Klassieren – Produkte herstellen, charakterisieren, trocknen, trennen und verwerten“ tauschen sich 170 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über die neuesten Verfahren, Maschinen und Anlagen zur Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen aus und stellen ihre aktuellen Forschungsprojekte vor.

„Mit dem Symposium geben wir den verschiedenen Unternehmen einen Einblick in unsere Forschung. Der gemeinsame konstruktive Austausch ermöglicht es uns wiederum, aktuelle Bedarfe aus der Wirtschaft zu ermitteln und so neue Projekte anzustoßen“, erklärt Prof. Dr. Holger Lieberwirth, Leiter des Instituts für Aufbereitungsmaschinen an der TU Bergakademie Freiberg.

Vertreten sind unter anderem Firmen wie die Haver & Boecker OHG, die Maschinenfabrik Köppern GmbH & Co. KG oder die ThyssenKrupp Industrial Solutions AG. Neben Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht nimmt auch der Sächsische Staatsminister für Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, am Symposium teil. Er berichtet in seinem Vortrag über die finanziellen Folgelasten des Bergbaus in Sachsen.

Weitere Informationen unter: 

Zum Institut für Aufbereitungsmaschinen 

Ansprechpartner: 
Prof. Holger Lieberwirth, Tel.: 39-2558