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  • Haver Engineering als neues An-Institut anerkannt

     DRUCK
    24.06.2009
    Autor/en: Andrea Stahnke
    Bild zu Haver Engineering als neues An-Institut anerkannt
    Mit einer Feierstunde wurde am 16. Juni 2009 die offizielle Anerkennung von Haver Engineering GmbH, Meißen, als An-Instiut der TU Bergakademie Freiberg gewürdigt und ein Fachbereich für die gemeinsame Forschungstätigkeit und Koordinierung der Zusammenarbeit eingerichtet.
    Bereits die Gründung der Haver Engineering Meißen (HEM) – eine Tochtergesellschaft der Drahtweberei und Maschinenfabrik Haver & Boecker in Oelde – in 2007 erfolgte mit dem Ziel, die wissenschaftliche Forschung in Anbindung an die TU Bergakademie Freiberg zu intensivieren und der gemeinsamen innovativen Entwicklung noch mehr Nachhaltigkeit zu geben. Vor diesem Hintergrund stellte HEM im September letzten Jahres einen Antrag auf Anerkennung als An-Institut der TU Bergakademie Freiberg, der von den Gremien der Universität und vom Freistaat Sachsen genehmigt wurde. Ein An-Institut ist ein selbstständiges Institut, das sich verpflichtet, eng mit der Universität zusammen zu arbeiten. Dabei widmet es sich Themen, die direkt an die Forschungsgebiete der Universität anknüpfen, wobei die Universität diese Aufgaben aber nicht allein erfüllen kann.

    Im Rahmen der Feierstunde betonte Dr. Reinhold Festge, Geschäftsführender Gesellschafter von Haver & Boecker, dass die Anerkennung von HEM als An-Institut ein besonderer Erfolg sei, da es sich bei der Kooperation um eine Zusammenarbeit der Universität mit einem mittelständischen Unternehmen handele. Dies habe bislang Seltenheitswert. In diesem Zusammenhang gebühre ein besonderer Dank Prof. Georg Unland, Sachsens Staatsminister für Finanzen, der sich als ehemaliger Rektor der TU Bergakademie Freiberg sehr um die Öffnung hin zur Industrie verdient gemacht habe. „Das An-Institut ist eine gute Chance, in einem engen Marktsegment hervorragende Arbeit zu leisten“, unterstrich Dr. Festge. Erste Projekte in den Bereichen Pelletiertechnik, Schlammaufbereitung und Waschtechnologie wurden bereits initiiert, das Personal für die Projekte und die Forschung sei bestimmt und erste internationale Verflechtungen in Form von Abkommen z.B. mit dem größten brasilianischen Eisenerzproduzenten seien in Sicht. Die Industrie liefere den Praxisbezug und schaffe Zugang zu potenziellen Arbeitsplätze für Studienabgänger.

    Zukünftig wird der hochrangig besetzte Beirat, der vor der offiziellen Feierstunde erstmals tagte, die weiteren Forschungsprojekte definieren. Im Vordergrund der Forschung stehen die Themen Sieben und Säubern, Verbesserung der Ressourcennutzung, Erhöhung der Prozessqualität und Kostenreduzierung der einzelnen Verfahren.

    Foto: Prof. Dr. Rudolf Kawalla, Prorektor der TU Bergakademie Freiberg, (l.) und Dr. Reinhold Festge, Geschäftsführender Gesellschafter von Haver & Boecker in Oelde, freuen sich über Intensivierung der Zusammenarbeit, die sich aus der Anerkennung der Haver Engineering Meißen als An-Institut der TU Bergakademie Freiberg ergibt.

    Bereich: UniversitätsleitungAnsprechpartner: Andrea StahnkeE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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