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  • Freiberger Forscher entwickeln virtuelles Untergrundmodell der Elbtalzone

     DRUCK
    20.04.2012
    Autor/en: Simon Schmitt
    Bild zu Freiberger Forscher entwickeln virtuelles Untergrundmodell der Elbtalzone
    Im innovativen Projektionsraum der Bergakademie, der CAVE, können technische Systeme und komplexe Umgebungen per virtueller Realität visualisiert werden. Foto: Frank Gommlich
    23 Mitarbeiter der deutschen Geologischen Dienste lockte das Gocad-Anwendertreffen 2012 am 27. und 28. März in das Institut für Geophysik und Geoinformatik der TU Bergakademie Freiberg. In diesem Jahr präsentierten bei der Konferenz für Geomodellierer zwei Arbeitsgruppen der Ressourcenuniversität das Ergebnis ihrer Kooperation: eine komplett begehbare Visualisierung eines Untergrundmodells der Elbtalzone. Die Modellierung ermöglicht es, die geologischen Schichten unterhalb der Elbe zu erkunden.
    Mithilfe eines Datensatzes des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie entwickelten die Wissenschaftler der Freiberger Universität das Modell. Zunächst wurden die Informationen in der Arbeitsgruppe für Geodatenbanken und Untergrundmodellierung des Instituts für Geophysik und Geoinformatik mit dem Geodatenportal GST für die Visualisierung aufbereitet. Danach schrieben die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Virtuelle Realität und Multimedia am Institut für Informatik die Anwendung für die begehbare Simulation.

    Das entwickelte Modell kann nun in der CAVE – dem Projektionsraum der Bergakademie, in dem technische Systeme und komplexe Umgebungen per virtueller Realität visualisiert werden können – interaktiv und hochauflösend dargestellt werden. Die Simulation zeigt dem Betrachter die verschiedenen geologischen Schichten unterhalb der Elbe. Dadurch kann der Untergrund in einer völlig neuen 360 Grad Ansicht erkundet werden.

    Die Einblicke, die das Modell liefert, könnten aber auch für bauliche Entwicklungen in der Elb-Region nützlich sein. Denn mit solchen Visualisierungen lassen sich beispielsweise Bohrplanungen, Entwürfe zu Tunnelbauten oder Entscheidungen über die Rentabilität von Geothermiekraftanlagen besser und effektiver gestalten.

    Bereich: Institut für Geophysik und GeoinformatikAnsprechpartner: Jan GietzelE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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