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  • Dr. Grund zeigt ehemaligen Bergwerksmitarbeitern Entwicklungen der Reichen Zeche

     DRUCK
    2.02.2012
    Autor/en: Cornelia Riedel
    Bild zu Dr. Grund zeigt ehemaligen Bergwerksmitarbeitern Entwicklungen der Reichen Zeche
    Bei einer speziellen Führung für ehemalige Bergwerksmitarbeiter zeigt Dr. Klaus Grund (erster von links) die Entwicklungen in der Reichen Zeche. Foto: Eckardt Mildner
    Schon zum dritten Mal lud Dr. Klaus Grund, der stellvertretende Direktor des Lehr- und Forschungsbergwerks "Reiche Zeche", ehemalige Mitarbeiter ein, um Neuerungen im Bergwerk direkt vor Ort zu zeigen und über die Entwicklung der einzigartigen Schachtanlage zu sprechen. Elf frühere Bergwerksmitarbeiter, die noch heute aktiv für den Förderverein Himmelfahrt Fundgrube tätig sind, kamen dazu am 1. Februar in die Reiche Zeche, um nach einer Führung noch bei einem Imbiss und einer Präsentation im Barbarastollen zusammenzusitzen.
    Dr. Grund berichtete über die geplanten Umbauarbeiten in der Reiche Zeche: "Wir wollen in diesem Jahr unter anderem den Lehrpfad ausbauen. Er soll ungefähr ein Viertel länger werden und dann Aktuelles zu Lehre und Forschung der TU Bergakademie Freiberg zeigen." Außerdem werden Probesprengungen in der Sprengkammer durchgeführt, um das entwickelte Sicherheitskonzept für den späteren Dauerbetrieb zu testen.

    Noch im April soll der neue Fahrkorb zwischen der ersten Sohle und der Rothschönberger Stollensohle im Bergwerk installiert werden, um Mitarbeiter und Wissenschaftler zu befördern. "Damit können wir auch die Arbeiten für die Geothermie-Anlage abschließen und das erforderliche Material nach unten transportieren", erzählt Dr. Grund. Dies wird die erste große Anlage der TU Bergakademie Freiberg sein, die Grubenwasser zur Heizung der Gebäude am Standort Reiche Zeche nutzt. In ihr soll auch erforscht werden, wie künftig Grubenwasser noch effizienter verwendet werden kann.

    Auch die Erweiterung der Anlage des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) wird in den nächsten Wochen fertig gestellt: Ein mehrere hundert Kilogramm schweres Messgerät soll dann über Schienen in einen eigens dafür in den Felsen gesprengten Versuchsstand gebracht werden.

    Bereich: Abteilung 2.3 - ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner: Dr. Klaus GrundE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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