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  • TU Bergakademie Freiberg schon zum zweiten Mal erfolgreich im Qualitätspakt Lehre

     DRUCK
    16.12.2011
    Autor/en: Cornelia Riedel
    Bild zu TU Bergakademie Freiberg schon zum zweiten Mal erfolgreich im Qualitätspakt Lehre
    Die TU Bergakademie Freiberg konnte auch mit der Beteiligung an einem zweiten Antrag im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und Qualität in der Lehre punkten. Gemeinsam mit anderen sächsischen Hochschulen hatte die Universität einen Verbundantrag mit dem Titel „Lehrpraxis im Transfer. Hochschulübergreifende fachspezifische Hochschul- und Mediendidaktik an sächsischen Universitäten“ eingereicht, der nun vom BMBF zur Förderung vorgesehen ist. Unter Federführung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS), das in Leipzig angesiedelt ist, beteiligten sich an dem Antragsvorhaben neben der TU Bergakademie Freiberg die TU Dresden, die TU Chemnitz und das Internationales Hochschulinstitut Zittau.
    „Dieses Projekt ist eine wichtige Ergänzung zu unserem bereits im Sommer bewilligten Konzept zum Qualitätspakt Lehre“, erklärt Prof. Dirk Meyer, Prorektor für Bildung. Schon in der ersten Ausschreibungsrunde waren der TU Bergakademie Freiberg mit ihrem Projektantrag „Maßnahmen für erfolgreiches Studieren an einer international orientierten Ressourcenuniversität (MESIOR)“ Mittel in Höhe von mehr als 7,6 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre vom BMBF bewilligt worden. Mit dem Projekt MESIOR soll die Zahl der erfolgreichen Absolventen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, den sogenannten MINT-Fächern, erhöht werden.

    Mit dem nun weiter bewilligten Verbundantrag für das HDS sollen hochschulübergreifende Projekte im Bereich der Hochschuldidaktik initiiert werden: Die am HDS beteiligten Partnerhochschulen stellen gemeinsam abgestimmte Angebote auf, um ihren Mitarbeitern und insbesondere dem fachlichen Nachwuchs Fähigkeiten für das Lehren an einer Universität vermitteln zu können.

    „Viele Universitäten kämpfen in der Lehre mit ähnlichen Problemen, insbesondere in den Grundlagenfächern. Das Verbundvorhaben soll in diesem Bereich eine maßgebliche Unterstützung schaffen, aber auch den Einsatz neuer Lehrmittel unter den Lehrenden popularisieren“, erklärt Dr. Kristina Wopat, Projektleiterin. Im Zentrum der Förderung steht zum einen die Entwicklung von hochschuldidaktischen und mediendidaktischen Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für Lehrende, insbesondere der MINT-Fächer. Durch die Zusammenarbeit der kooperierenden sächsischen Universitäten können zum anderen innovative Lehr-Lern-Projekte ausgetauscht werden.

    Sachsenweite Facharbeitskreise, mediengestützte Vernetzungs- und Workshop-Angebote für Lehrende und individuelle hochschul- und mediendidaktische Beratung sollen den Professoren und Wissenschaftlern in der Lehre Entlastung und Unterstützung bieten. „Damit können wir besser auf die spezifischen Lernbedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Studierenden bei der Konzeption von Lehrveranstaltungen eingehen und ein breitgefächertes Angebot unterschiedlicher Lernformate entwickeln“, so Meyer. „Mit dem Projekt können wir im Verbund der sächsischen Universitäten speziell für Fächer mit hohen Durchfallerquoten die Qualität von Übungen verbessern", sagt Professor Michael Schlömann, Vertreter der TU Bergakademie Freiberg am HDS.

    Mit den Mitteln aus dem Verbundantrag will die TU Bergakademie Freiberg unter anderem Personal für die fachspezifische Hochschuldidaktik der MINT-Fächer sowie für die Mediendidaktik einstellen. „Die Mittel unterstützen unsere Universität, die vielfältigen guten Ideen, die unsere Mitarbeiter hervorbringen, auch umzusetzen“, freut sich Dr. Kristina Wopat, die die Umsetzung des Projekts koordiniert. In den nächsten Wochen werden wir die konkreten Projektvorhaben in Antragslatein übersetzen“, so Wopat.
    Bereich: Abteilung 2.3 - ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner: Cornelia RiedelE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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