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  • Indium-Denkmal zu Ehren der Wissenschaftler Reich und Richter eingeweiht

     DRUCK
    7.11.2011
    Autor/en: Cornelia Riedel
    Bild zu Indium-Denkmal zu Ehren der Wissenschaftler Reich und Richter eingeweiht
    Ein Denkmal zu Ehren der Freiberger Wissenschaftler Hieronymus Theodor Richter und Ferdinand Reich wurde am 4. November auf der Gelehrtenmeile im Albertpark bei Schloss Freudenstein in Freiberg eingeweiht. Mit dem Denkmal werden die Freiberger Forscher als die Entdecker des Elements Indium im Jahre 1863 geehrt.
    Auf der Veranstaltung sprachen unter anderem der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer, und der Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Bernd-Erwin Schramm. Den wissenschaftlichen Auftakt der Ehrung bildete ein Kolloquium in der Alten Mensa, bei dem das Element Indium im Zentrum von zwei Festvorträgen stand.

    Das neue Freiberger Denkmal soll die Zusammenarbeit der beiden Wissenschaftler Reich und Richter widerspiegeln: Ein aufgeschlagenes Buch, das von links nach rechts gelesen zuerst den älteren Reich und dann den jüngeren Richter vorstellt. Die im nahegelegenen Schlema geborene Bildhauerin Susanne Roewer und der Architekt Bernhard Maier haben das Denkmal entworfen. Gefertigt hat das Kunstwerk der Freiberger Steinmetz Karl-Heinz Deisinger unter Schirmherrschaft des Vereins der Freunde und Förderer der TU Bergakademie.

    Im Jahre 1863 entdeckten die Professoren der Bergakademie Freiberg, Hieronymus Theodor Richter und Ferdinand Reich, das Element Indium, das 49. im Periodensystem der Elemente. Obwohl sich das Jubiläum erst 2013 zum 150. Mal jährt, setzte der Förderverein der TU Bergakademie Freiberg bereits am 4. November 2011 den beiden Entdeckern ein würdiges Denkmal - am Freiberger Gelehrtenweg, in Nachbarschaft zum Monument von Clemens Winkler, dem Entdecker des Elements Germanium.

    Theodor Richter (1824-1898) stieß auf das neue Element, als er eine Probe der in der Nähe von Freiberg vorkommenden schwarzen Zinkblende (Sphalerit) untersuchte. Als er die Proben im Glaskolben erhitzte, bildete sich ein eigenartig gefärbter Belag. Er übergab diesen an Ferdinand Reich (1799-1882), der im Spektroskop statt der erwarteten Thallium-Linien eine indigoblaue Spektrallinie sah, die keinem bisher bekannten Element entsprach. Aus diesem Indigo-Farbton entstand der Name „Indium“.

    Foto: Eckardt Mildner

    Bereich: Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e.V.Ansprechpartner: PressestelleE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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