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  • Solarschmetterlinge neu in der terra mineralia

     DRUCK
    20.09.2011
    Autor/en: Christel-Maria Höppner
    Bild zu Solarschmetterlinge neu in der terra mineralia
    Neue spektakuläre und attraktive Exponate können die Besucher ab sofort in der terra mineralia, der Stiftungssammlung der TU Bergakademie, in Schloss Freudenstein bewundern. Ein Ziel der Besucher sind dabei die Solarschmetterlinge, die seit Ende August in einer Vitrine im Afrika-Saal zu sehen sind.


    Bisher erfreuten sich nicht nur die kleinen Besucher an den Solarkäfern, die sich in einer kleinen Schauvitrine hurtig fortbewegen, wenn das Licht im Innern angeht. Dank der Firma SolarWorld schwingen nun zusätzlich die Schmetterlinge ihre bunten Flügel, sobald Licht auf ihre mit Solarzellen bestückten Körper trifft.

    Ein weiterer Besuchermagnet dürfte auf der Aussichtsplattform im Bereich der Technischen Mineralogie die Probe Graphen sein. Es gilt neben Graphit und Diamant als eine weitere Modifikation des Kohlenstoffs und somit als Material mit großer Zukunft. Die terra mineralia bekam zwei kleine Proben als Geschenk von Prof. Dr. Konstantin Novoselov von der University of Manchester. Für seine Forschungen zum Graphen erhielt der Wissenschaftler gemeinsam mit Andre Geim 2010 den Nobelpreis für Physik. Das Besondere am Graphen ist seine „Dicke“. "Es besteht aus nur einer einzigen Schicht von Kohlenstoff-Atomen. Gewonnen wird Graphen aus dem Mineral Graphit", erläutert Anna Dziwetki, Leiterin der terra mineralia. „Rollt man die dünne Schicht des Graphens gedanklich wie Papier zusammen, entstehen so genannte Kohlenstoffnanoröhren. Sie besitzen eine hohe Zugfestigkeit und könnten beispielsweise als 'Seile' in den Weltraum dienen und eine direkte Verbindungen zu Satelliten oder Raumstationen herstellen." Ebenso wäre es möglich, dass Graphen künftig das Silizium in der Computerindustrie ablöst.

    Die zweite Probe des neuen Stoffes wird demnächst im Schülerprogramm der terra mineralia „Vom Grafit bis zum Diamanten“ zu sehen sein. Das Graphen kann dann auf einem Drehteller neben anderen Mineralen unter dem Mikroskop betrachtet werden.

    Foto: Eckardt Mildner: Die Solarschmetterlinge im Afrika-Saal
    Weitere Informationen unter: http://www.terra-mineralia.de
    Bereich: terra mineraliaAnsprechpartner: Anna DziwetzkiE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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