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  • Nobelpreisträger spendet Probe vom Stoff der Zukunft an terra mineralia

     DRUCK
    16.09.2011
    Autor/en: Christel-Maria Höppner
    Bild zu Nobelpreisträger spendet Probe vom Stoff der Zukunft an terra mineralia
    Anna Dziwetzki, die Leiterin der terra mineralia, an der Vitrine Technische Mineralogie. Besucher können dort eine Graphen-Probe betrachten. Foto: Torsten Mayer
    Neue spektakuläre und attraktive Exponate können die Besucher ab sofort in der terra mineralia, der Stiftungssammlung der TU Bergakademie, in Schloss Freudenstein bewundern. Ganz besonders stolz sind die Aussteller auf eine Probe Graphen. Es gilt neben Graphit und Diamant als eine weitere Modifikation des Kohlenstoffs und somit als Material mit großer Zukunft. Das Graphen ergänzt auf der Aussichtsplattform den Bereich der Technischen Mineralogie.
    Die terra mineralia bekam zwei kleine Proben als Geschenk von Prof. Dr. Konstantin Novoselov von der University of Manchester. Für seine Forschungen zum Graphen erhielt der Wissenschaftler gemeinsam mit Andre Geim 2010 den Nobelpreis für Physik. Das Besondere am Graphen ist seine „Dicke“. Es besteht aus nur einer einzigen Schicht von Kohlenstoff-Atomen. Gewonnen wird Graphen aus dem Mineral Graphit. „Rollt man die dünne Schicht des Graphens gedanklich wie Papier zusammen, entstehen so genannte Kohlenstoffnanoröhren. Sie besitzen eine hohe Zugfestigkeit und könnten beispielsweise als „Seile“ in den Weltraum dienen und eine direkte Verbindungen zu Satelliten oder Raumstationen herstellen. Ebenso wäre es möglich, dass Graphen künftig das Silizium in der Computerindustrie ablöst. Die zweite Probe des neuen Stoffes wird demnächst im Schülerprogramm der terra mineralia „Vom Grafit bis zum Diamanten“ zu sehen sein. Das Graphen kann dann auf einem Drehteller neben anderen Mineralen unter dem Mikroskop betrachtet werden.

    Nicht nur die jungen Besucher zeigen sich im Afrikasaal beeindruckt von den Solarkäfern, die sich hurtig fortbewegen, wenn das Licht im Innern der Vitrine angeht. Dank der Firma SolarWorld schwingen hier nun auch Schmetterlinge ihre bunten Flügel, sobald Licht auf ihre mit Solarzellen bestückten Körper trifft. Die Solarschmetterlinge haben bereits im August ihr neues Zuhause bezogen.

    Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für das Herbstferienprogramm auf Hochtouren. Neben einer Fossilienwerkstatt für Kinder ab sechs Jahren können insbesondere Jugendliche als Kriminologen in einem spannenden Mordfall ermitteln. Mit Hilfe der Mineralogie gilt es heraus zu bekommen, wer der „Tote“ in der terra mineralia war, wo er herkam und was er nachts in der Mineralienausstellung suchte …


    Weitere Pressefotos:
    Weitere Informationen unter: http://www.terra-mineralia.de
    Bereich: terra mineraliaAnsprechpartner: Anna DziwetzkiE-Mail:
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    • Aktualisierung: 06.12.2012,
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