1. Freiberger Ressourcentechnologie-Symposium mit 200 Teilnehmern in Freiberg

Personen v.l.: Dr. Andreas Klossek, Prof. ...
Das 1. Freiberger Ressourcentechnologie-Symposium wurde am 14. und 15. Februar in Freiberg veranstaltet. In diesem Jahr soll das neue Institut für Ressourcentechnologien Freiberg, eine Kooperation zwischen der TU Bergakademie und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, seine Arbeit aufnehmen.
„Wir haben auf dem Ressourcentechnologie-Symposium in Freiberg wichtigen Partnern aus der Industrie und anderen Hochschulen einen ersten Einblick in das Aufgabengebiet des neuen Instituts gegeben und wollen unser bisher erarbeitetes Konzept in der Diskussion mit diesen Partnern weiter verfeinern“, sagt Jens Gutzmer, Professor für Lagerstättenlehre in Freiberg und einer der federführenden Wissenschaftler des neuen Instituts.

In diesem Jahr soll der Kooperationsvertrag mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf unterzeichnet, das Institut offiziell gegründet werden und mit zehn Mitarbeitern starten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre ist geplant, die Anzahl der Mitarbeiter bis auf 100 zu steigern.

Führende Wissenschaftler und prominente Vertreter der deutschen rohstoffverarbeitenden Industrie formulierten auf dem 1. Freiberger Ressourcentechnologie-Symposium ihre Erwartungen an das zu gründende Forschungsinstitut.

Gastredner aus der Industrie waren unter anderem Dr. Bernd Drouven (Aurubis) und Dr. Christian Hagelüken (Umicore Precious Metals Refining). Prof. Dr. Oliver Langefeld (TU Clausthal) und Prof. Dr. Hermann Wotruba (RWTH Aachen) vertraten auf der Konferenz wichtige Hochschulpartner der TU Bergakademie in Freiberg. Die neugegründete Nationale Rohstoffagentur wurde durch ihren Leiter, Dr. Volker Steinbach, repräsentiert.

Ende vergangenen Jahres hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuschlag für die Gründung des Instituts erteilt. Jährlich werden nun fünf Millionen Euro durch das BMBF investiert, die Summe wird durch Zuwendungen des Landes Sachsen aufgestockt. Ziel des Instituts für Ressourcentechnologien Freiberg ist es, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen und neue Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung, Nutzung, Aufbereitung und Veredelung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe entwickelt werden.

Weiterhin wird es sich unter anderem mit Fragen des Recyclings und der Erkundung und Nutzung heimischer Rohstoffe befassen.

Ansprechpartner: 
Cornelia Riedel